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Chronik

Umfrage

Feinstaub, Stau und Lärm: Autofahrer müssen oft als Sündenbock herhalten. Wir haben fünf Grazer befragt, was sie davon halten und wie Lösungen aussehen könnten.

vor 8 Jahren10. April 2018 um 17:06
Graz-UmgebungLeute & Stars
Graz
Michael Kloimwider, Energietechniker: Viele sind auf das Auto angewiesen und das wird noch länger so sein. Außerdem wird in Graz aufgrund der dichten Verbauung auf das Umland ausgewichen, da ist die Nutzung von Fahrrädern schwierig, es werden zwangsläufig Autos verwendet. Der öffentliche Verkehr kann nicht überall angeboten werden und ein weiterer Ausbau ist auch nur dann sinnvoll, wenn er emissionsfrei mit alternativen Antrieben stattfindet.
Dominik Huter, Student: Autofahrer beanspruchen viel Platz. Für Atmung und die Umwelt erzeugen sie schädliche Stoffe. Gleichzeitig sind viele, etwa aufgrund der Arbeit, auf ein Auto angewiesen. Man kann nicht jedem Autofahrer Egoismus vorwerfen. In erster Linie muss die Politik etwas unternehmen, ein Einzelner kann da nur wenig machen.
Caroline Mauerhofer, Pflegerin aus Feistritztal: In Graz merkt man schon, dass die Luft schlechter ist als anderswo. Die Autofahrer selbst können aber nicht viel für die Probleme. Die Wirtschaft müsste hier was ändern und Lösungen aufzeigen. Aber es könnte auch jeder selbst einen kleinen Teil beitragen, indem man etwa kurze Strecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegt.  
Dana Sachadonig, Studentin: Ich habe aus finanziellen Gründen kein Auto. Am Land habe ich immer eines gehabt aber in Graz brauche ich es nicht. Hier geht es mir mit dem Auto zu langsam. Man könnte die Öffis günstiger machen, das würde die Verkehrssituation bestimmt entlasten. Aber das müsste von der Politik kommen.
Dawood Nabil, Taxifahrer: Ich sehe die Verantwortung nicht bei den Autofahrern. Durch Fehlplanungen im Verkehr müssen zum Teil viele zusätzliche Kilometer gefahren werden, und zwar viel mehr als notwendig. Im Bereich des LSF ist das zum Beispiel so.
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