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Wie die Jugend wohnen will

Die Vorgabe für das Schulprojekt war ein zweigeschoßiges Raumkonzept mit nicht mehr als 39 Quadratmetern pro Etage, „smartes“ Wohnen und Arbeiten unter einem Dach. Die Schüler des ersten Jahrgangs der Meisterschule für Tischlereitechnik und Raumgestaltung der Grazer Ortweinschule sollten sich dabei nur an den eigenen Wohnbedürfnissen orientieren. Was also wünschen sich 20-Jährige, wenn es ums eigene Wohnen geht?

Wovon träumen „Nachtarbeiter“, „Computerabhängige“, „Sportskanonen“, „Musik- und Filmbegeisterte“, „Modellbauer“ oder einfach sehr gesellige Typen, um nur einen kleinen Auszug aus den Selbstbeschreibungen der Schüler zu zitieren, wenn es um „Smart Living“ geht? Lukas Gross ging „experimentell und provokant“ an das Thema heran, wie er selbst sagt.
...die puristische Formensprache und ein hoher Repräsentationsfaktor waren ihm wichtig. Wohnen und Arbeiten hat er auf seinen zwei Etagen fein säuberlich getrennt – mit einer starken Verbindung zum Außenbereich.
Das obere Geschoß ist durch eine organische Formensprache geprägt...
...während im Arbeitsstudio des Erdgeschoßes strenge Geometrie vorherrscht.
Die moderne Interpretation einer schützenden "Höhle"