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Chronik

Vokuhila-Fans feiern ihre Haarpracht

Festival würdigte Proll-Haarschnitt als kulturelles Erbe.

vor 8 Jahren25. Februar 2018 um 08:02
Leute & Stars
In der westlichen Welt ist der Vokuhila-Schnitt weithin als grobe stilistische Entgleisung der Achtzigerjahre verpönt. Im australischen Hinterland hat sich die Frisur aber gehalten - und die Australier feiern sie nun als Teil ihres kulturellen Erbes.
Mehr als 150 Vokuhila-Träger kamen am Samstag in der Kleinstadt Kurri Kurri zum ersten Vokuhila-Festival zusammen.
Nirgendwo sonst habe sich der Vokuhila so lange gehalten wie in Kurri Kurri, sagte Festivalorganisatorin Laura Johnson. "Wir haben hier Leute, die ihren Vokuhila seit 60 Jahren tragen."  
Die deutsche Bezeichnung Vokuhila steht für "Vorne kurz, hinten lang" - und beschreibt damit ziemlich genau, worum es bei dieser als etwas prollig geltenden Frisur geht. Die Australier bezeichnen den Schnitt mit dem englischen Ausdruck "Mullet".  
Vokuhila-Träger Lloyd Martin kam eigens nach Kurri Kurri, um am Wettbewerb um den schönsten Schnitt teilzunehmen. "Das ist eine der ur-australischsten Frisuren, die man haben kann", sagte Martin.  
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