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Chronik

Plüsch, Marmor und der Kaiser

Das Sacher-Eck neben der Wiener Staatsoper hat nach elf Monaten Umbauarbeiten seine Türen wieder geöffnet.

vor 9 Jahren23. Jänner 2018 um 15:13
Steiermark
Das Cafe wartet nun mit einer zweiten Etage auf, die Wahl der Einrichtung fiel dabei auf "konservativ", beschrieb Matthias Winkler, Mitglied der Familie Sacher, die Gestaltung.
Auch das Hotel Sacher wurde umgebaut: Statt sechs Suiten können nun sieben Suiten in der Bel Etage gebucht werden.
Rund 10 Millionen Euro wurden in den immerhin fast ein Jahr dauernden Umbau investiert. Ein immer größer werdender Andrang sowie steigende Tourismuszahlen hätten irgendwann "einfach mehr Platz verlangt", sagte Winkler bei einer Pressekonferenz im Sacher-Eck. Darüber hinaus wären klassische Banketträumlichkeiten immer weniger interessant für die Gäste. 
Bei der Einrichtung des Sacher-Eck blieb man sich dennoch treu: Rotes Plüschmobiliar, Marmor und klassische Holzböden sollen vor allem internationale Gäste - denn nur zehn Prozent kommen aus Österreich - in das Cafe locken.
Zwei Separees, die für "jeden Anlass bis zum Kindergeburtstag" geeignet wären, sollen "jung gebliebenes Publikum" ansprechen, erklärte Winkler.
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