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Österreicher für die Spiele

Der rot-weiß-rote Überblick der Qualifikation für die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang (Südkorea/9. bis 25. Februar) - das Team wird am 22. Jänner 2018 nominiert, die Qualifikation läuft für einige Verbände bis 14. Jänner, für andere bis 21. Jänner.

Ski alpin: Insgesamt 320 Quotenplätze gibt es weltweit für die elf Rennen der Damen und Herren. Maximal 22 Aktive pro Nation dürfen nominiert werden, höchstens 14 pro Geschlecht. Österreichs hält in der Simulation wie beispielsweise Italien und die Schweiz beim Maximalkontingent und wird dieses wie üblich auch in Anspruch nehmen und in allen Bewerben mit vier Athleten am Start stehen. Im Bild: Marcel Hirscher
Ski Freestyle: Die Freestyle-Quote beträgt 282 Athleten, maximal 30 pro Nation und 16 je Geschlecht. Österreichs Herren werden im Ski Cross (volles Kontingent erhofft), Halfpipe (3) und Slopestyle (1 bis 2) dabei sein, die Damen peilen Teilnahmen im Ski Cross (2), Halfpipe (1) und Slopestyle (1) an. Im Moguls (Buckelpiste) versucht es Melanie Meilinger abseits des ÖSV auf eigene Faust. Jeweils fix keine Teilnahme wird es im Aerials (Springen) geben.
Snowboard: Für die zehn Bewerbe sind maximal 258 Aktive zugelassen, 26 pro Nation und 14 je Geschlecht. Österreich wird im Parallel-Riesentorlauf bei Damen und Herren und im Snowboard Cross der Herren mit dem Maximalkontingent von je vier Aktiven antreten, hinzu kommen die Teilnahmen am Snowboard Cross der Damen, sowie Big Air und Slopestyle bei beiden Geschlechtern. Im Halfpipe wird Österreich nicht vertreten sein. Im Bild: Anna Gasser
Skispringen: Insgesamt 100 Aktive sind zugelassen (65 Herren, 35 Damen). Der ÖSV möchte jeweils alle vier Quotenplätze bei Herren (plus Ersatzmann) und Damen nutzen. Bei den Skispringerinnen wird es allerdings schwieriger, da will man laut Ernst Vettori, dem Sportlichen Leiter im ÖSV für Skispringen und Kombination, auch noch die Saison abwarten. Zudem müsse man beobachten, wie sich die im April am Knie operierte Daniela Iraschko-Stolz schlägt. Im Bild: Stefan Kraft
Nordische Kombination: Insgesamt gibt es 55 Quotenplätze, der ÖSV darf vier Teilnehmer plus einen Ersatzmann für die zwei Einzel-Events und den Teambewerb nominieren.