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Chronik

Was wurde eigentlich aus . . .?

. . . jenen Villacherinnen und Villachern, die früher für Schlagzeilen und viel Gesprächsstoff sorgten?

vor 9 Jahren10. Jänner 2018 um 17:48
Villach LandLand und Leute
Leute & StarsVillachKultur
Der Kämpfer mit blau-weißem Herz: Die Frage nach dem besten Legionär, der je in Villach gespielt hat, ist für viele schnell beantwortet. Ken Strong. Torgarant, Publikumsliebling und Kämpferherz. Der Kanadier mit der Nummer 22 avancierte mit 299 Toren (49 gegen den KAC) zum drittbesten Bomber der VSV-Geschichte. 1991 wurde er eingebürgert und spielte für Österreich. Seit 27 Jahren ist der 54-Jährige mit seiner Bettina verheiratet. Sohn Steven verteidigt für den KAC. Heute jobbt Kenny im Bauwesen und als Nachwuchscoach in Ontario. Sein nächster Besuch in Kärnten ist im Sommer geplant.
Ambitionierte Oma und Beraterin: 2012 endete die Polit-Karriere von Hilde Schaumberger mit dem Rücktritt als SPÖ-Stadträtin. Viele sagen, weil sie Ex-Bürgermeister Manzenreiter zu ambitioniert wurde. Nach drei Jahren als Leiterin des evangelischen Kulturzentrums in Fresach, ist die 64-Jährige heute als Unternehmensberaterin tätig und mit Leib und Seele Oma.
Bittere Niederlage als Basis für den Erfolgs-Slalom durchs Leben: Zehn Jahre zählte Claudia Strobl zu den besten Slalom-Läuferinnen der Welt. Herausragend der Winter 1989/90. Da feierte die Afritzerin ihren einzigen Weltcup-Sieg und lieferte sich mit Vreni Schneider bis zum letzten Rennen einen Kampf um die Kristallkugel im Slalomweltcup. Ein Ausfall nach überlegener Halbzeitführung war Basis für ihre Zukunft. Heute ist die 51-jährige oft gebuchte Trainerin für „mentale, körperliche und emotionale Fitness“.
Nach den Halbleitern setzt er nun voll auf bargeldloses Zahlen: Vor 31 Jahren gründete Egon Putzi die SEZ. 2006 machte das Unternehmen 25 Millionen Euro Reingewinn, der Umsatz lag bei 250 Millionen. 2008 wurde die SEZ an LAM Research verkauft. Derzeit arbeitet der 58-Jährige mit seiner Firma Etoxx an einem bargeldlosen Bezahlsystem, das 2018 auf den Markt kommen soll.
Er war immer für die Gäste da: Er war immer da, am liebsten bei den Gästen im Lokal: Hubert Knallnig (69), legendärer Wirt im Villacher Brauhof. Vor vier Jahren ging er in Pension, seitdem schaut er in seinem Haus in Himmelberg auf seine Gesundheit. „Jammern tun eh die anderen“, sagt er, und genießt noch immer Besuche seiner ehemaligen Stammgäste aus Villach.
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