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Mobilität

Audi A7

Die Neuauflage des großen viertürigen Coupés aus Ingolstadt bleibt seiner Linie treu. Die Änderungen spielen sich vor allem unter der Karosserie ab.

vor 9 Jahren10. November 2017 um 07:45
Modellvorstellung
Der neue Audi A7 Sportback misst in der Länge 4969 Millimeter, 1908 Millimeter in der Breite und 1422 Millimeter in der Höhe. Damit sich die Passagiere im Fond dennoch ordentlich rühren können, liegt der Radstand bei anständigen 2926 Millimetern. Auch der Kofferraum profitiert von den neuen Dimensionen. Er fasst mindestens 535 Liter, die Durchladebreite ist auf 1050 Millimeter angewachsen und wer die Fondlehnen umklappt, kommt gar auf 1390 Liter Stauraum.
Zum Marktstart Ende März 2018 ist der neue Audi A7 Sportback zunächst nur mit einem Dreiliter-V6-Benziner erhältlich. Der Turbomotor leistet 340 PS und 500 Newtonmeter Drehmoment. Das reicht für einen Sprint in 5,3 Sekunden von Null auf 100 km/h und eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Beim Durchschnittsverbrauch stehen 6,8 Liter Kraftstoff (154 g CO2/km) in der Auslage.
Das Triebwerk ist an ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe gekoppelt, und der Allradantrieb arbeitet nicht mehr permanent. Die Hinterräder bekommen nur dann zu tun, wenn es der Vorderachse an Traktion mangelt. Weitere Sechszylinder- und Vierzylinder-Aggregate, sowohl als Benziner und Diesel, folgen kurz nach Produktionsstart. Alle eint aber ein neues Mild-Hybrid-System.
Der Innenraum präsentiert sich in klassischer Audi-Manier: Etwas unterkühlt vielleicht, aber natürlich hochwertig und auch mit mehr Nullen und Einsen bestückt als jemals zuvor. Diese Digitalisierung zeigt sich in erster Linie durch das Weglassen diverser Schalter und Knöpfe sowie des klassischen Dreh-und-Drück-Reglers. An deren Stelle rücken zwei große, hochauflösende Touchscreens.
Über den oberen mit 10,1 Zoll Bilddiagnoale steuert der Fahrer das Infotainmentsystem. Das untere Display auf der asymmetrisch geschnittenen Konsole ist 8,6 Zoll groß und eröffnet den Zugriff auf die Klimaanlage, die Komfortfunktionen und die Texteingabe. Dabei kann das Handgelenk auf dem Wählhebel des Automatikgetriebes ruhen. Wenn der Finger eine Funktion auslöst, hört und spürt der Benutzer einen Klick als Bestätigung – ausgelöst durch in die Displays integrierte winzige Stellmotoren.
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