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Bilder aus Bondo

Das Ausmaß der Zerstörung nach einem Bergsturz im Schweizer Graubünden ist enorm.

vor 9 Jahren25. August 2017 um 11:01
Chronik
Das nach dem Bergsturz im schweizerischen Kanton Graubünden seit Mittwoch vermisste österreichische Ehepaar kommt aus der Steiermark.
Insgesamt wird nach acht Menschen gesucht, die in dem betroffenen Gebiet unterwegs waren, als schätzungsweise vier Millionen Kubikmeter Gestein vom Piz Cengalo auf das Bondasca-Tal niedergingen.
"Vor zwei Wochen wurden wir vorgewarnt, dass ein solches Ereignis möglich sei, doch schon in den Wochen zuvor habe ich die Wanderer jeweils vor der Gefahrenzone gewarnt", wurde Salis vom "Tages-Anzeiger" zitiert. Seit 24. Juni hätten sich rund 30 kleine Felsstürze ereignet.  
Geologen sagten, wie der Hüttenwart schon Mitte August berichtete, einen größeren Erdrutsch von rund zwei bis drei Millionen Kubikmeter voraus. In dem Gebiet wurden Tafeln mit Warnungen in vier Sprachen aufgestellt.  
Einige Bewohner des evakuierten Ortes Bondo konnten am Freitag in ihre Häuser zurückkehren. Sämtliche Einwohner hatten nach dem Felssturz ihre Häuser und Wohnungen verlassen müssen, weil eine Mure auf einen Teil des Ortes niedergangen war.
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