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Oswaldikirche nun touristenfreundlich

Der Verein zur Erhaltung der Wehranlage und Pfarrkirche St. Oswald hat es geschafft: Das über Eisenerz thronende jahrhundertealte Gotteshaus wurde eineinhalb Jahre lang touristisch erschlossen - mit beachtlichem Ergebnis. Möglich war dies dank der Leader-Förderung der EU und zahlreichen, tatkräftigen Helfern.

Die Umsetzung des Projektes "Touristische Erschließung der Kirchenburg St. Oswald" wurde am Samstag, den 24. Juni, gefeiert. Neben dem Obmann des Vereins, Gregor Ruckhofer, war auch Pfarrer Anton Reinprecht maßgeblich an der Gestaltung und Umsetzung beteiligt.
Die Feierlichkeiten wurden in ein nostalgisches Rahmenprogramm des "Vereins der Freunde des Stadtmuseums Eisenerz" eingebettet.
Bei den Nostalgischen Spaziergängen, die der Museumsverein veranstaltet, gehe es darum, den Blick der Zuschauer zu schärfen. "Wie haben die Touristen vor hundert Jahren unsere Sehenswürdigkeiten erlebt?" - Dieser Frage soll anhand der kleinen Schauspiele auf den Grund gegangen werden, erklärt Sigrid Günther, Direktorin des Stadtmuseums Eisenerz (links). Dafür schlüpft sie in die Rolle der Fanny Manner, einer Wienerin des zwanzigsten Jahrhunderts, die in Eisenerz regelmäßig auf Sommerfrische ist.
Nach der kurzen Eröffnung der Feierlichkeiten stürmte die gesamte Gruppe über die Eisenerzer Kirchenstiege die Mauern der Wehranlage und Pfarrkirche St. Oswald.
Für die musikalische Umrahmung des Programms sorgte die "Steirische Mischung".