Wo die Langobarden Spuren hinterließen
Die Unesco hat die Einzigartigkeit Cividales bereits gewürdigt. Die Stadt am Natisone ist geschichtlich hochinteressant.

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Forum Iulii hieß die Stadt Cividale, als sie von Julius Cäsar gegründet worden war. Daraus leitet sich der Name Friuli ab. Im Jahr 568 nach Christus wurde Cividale zum Sitz des ersten Herzogtums der Langobarden in Italien und später war es für einige Jahrhunderte der Wohnort der Patriarchen von Aquileia. Die Stadt bietet daher bedeutende langobardische Werke, vor allem den Tempietto, eines der geheimnisumwittertsten Bauwerke des Abendlandes. Das historische und künstlerische Erbe Cividales wurde längst von der Unesco anerkannt.
Nach dem Streifzug durch die Stadt und einem Besuch der netten Tavernen und Caffès lohnt ein Blick von der Teufelsbrücke auf den blitzblauen Natisone. Die Ausstellung CIPS ist den Marionetten des in Cividale ansässigen Künstlers Vittorio Podrecca gewidmet. Die in Europa einzigartige Ausstellung wird von der Puppen-Kunst von Maria Signorelli begleitet. „E‘nell’aria“ („Es liegt in der Luft“) lautet das Motto des heurigen „Mittelfestes“, das von 15. bis 25. Juli zum 26. Mal stattfindet.
Am 21. Juli: John Malkovich in „Report on the Blind“, am 23. Juli Goran Bregovic, am 25. Juli das wichtigste Konzert der weltweiten Pop-Szene: Sting. Special guests: The last Bandoleros und Joe Sumner. www.mittelfest.org