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Wo die Natur ihre Schönheit spielen lässt

Die Lagune von Grado verzaubert mit traumhafter Naturkulisse – ebenso wie die Isola della Cona und die Valle Cavanata.

Das einzigartige Naturschutzgebiet Foce Isonzo - Isola della Cona nahe Grado macht Ausblicke wie diesen möglich
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Das einzigartige Naturschutzgebiet Foce Isonzo - Isola della Cona nahe Grado macht Ausblicke wie diesen möglich
Bootsausflüge, etwa zur Isola de Barbana (links), in die Lagune oder zu einem der dortigen Sandstrände begeistern auch die Kleinsten
© Federico
Bootsausflüge, etwa zur Isola de Barbana (links), in die Lagune oder zu einem der dortigen Sandstrände begeistern auch die Kleinsten
Diese wunderschönen Tiere  leben auf der Isola della Cona
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Diese wunderschönen Tiere leben auf der Isola della Cona

Das Glück der Erde

Wenn man in die Lagune fährt, steht die Zeit still“, weiß Thomas Soyer als Obmann des Tourismusverbandes Grado. Und er hat recht. Egal, ob man mit dem Boot durch die vielen kleinen Inseln der Lagune schippert oder auf einer der Inseln Halt macht – der Tag vergeht wie im Flug und man will diese wunderbare Wasser- und Inselwelt am liebsten nie wieder verlassen. Die Lagune hat sich bereits rund ums 5. Jhd. gebildet und stellt eine traumhafte Naturkulisse dar, die sich von Fossalon di Grado bis zur Insel Anfora auf Höhe der Flussmündung des Aussa und Corno erstreckt. Neben der beeindruckenden Fauna und Flora der Lagune, die mit einem grandiosen Farbspektakel, üppiger Vegetation sowie zahlreichen Baumarten und beachtlichem Vogelreichtum begeistert, kennzeichnen vor allem die Casoni die Landschaft.

Boote für Ausflüge. Diese einfachen Häuschen mit Schilfdach waren einst Unterkunft für die Fischer während der Saison. Heute sind die meisten Casoni in Privatbesitz, allerdings kann man sie bei den Schiffsausflügen, die ab ­Grado starten, sehr gut betrachten. Neben Ausflugsbooten gibt es auch Taxiboote, von denen man sich in die Lagune chauffieren lassen kann. Und seit heuer auch wieder die Batela, typische Boote der Lagunenbewohner, die in die Lagune fahren. Etwa zur Isola Barbana, eine noch bewohnte Insel, die mit einem hervorragenden Restaurant lockt, aber auch der berühmten Marienwallfahrtskirche. Übrigens: Wer die Lagune und ihre besondere Atmosphäre lieber individuell erkunden möchte, kann auch das tun. Mieten Sie sich einfach ein kleines Boot im Hafen (auch ohne Lizenz möglich) und genießen Sie das Naturschauspiel in Ihrem eigenen Rhythmus.
Tierisches Erlebnis. Freunde des Birdwatchings und Naturliebhaber werden aber auch im Naturreservat Foce Isonzo – Isola della Cona und im Naturschutzgebiet Valle Cavanata auf ihre Kosten kommen. Dabei sei Ihnen besonders die Isola della Cona als Ausflugsziel ans Herz gelegt, denn die Eindrücke, die dieses rund 2300 Hektar große Feuchtareal vermittelt, sind einfach einmalig. Einerseits können hier unzählige Vogel- und Tierarten beobachtet werden, andererseits aber auch Wanderungen entlang des Rundweges unternommen sowie die einzelnen Observatorien und das Museum besucht werden. Besonders beliebt bei Gästen des Parks sind auch die Pferde, die im Park frei leben. Mit ihnen kann man auch ausreiten (siehe Infobox). Aber auch geführte Kanufahrten werden angeboten (auch bei Nacht). Zudem bietet das Besucherzen­trum einfach Nächtigungsmöglichkeiten an, da es sich lohnt, die Isola della Cona über mehrere Tage hinweg zu erkunden. Auch das Reservat der Valle Cavanata ist ein verlockendes Ausflugsziel. Es erstreckt sich im Osten der Lagune und ist leicht über Radwege zu erreichen. Fahrräder können zudem direkt im Naturreservat ausgeliehen werden. Man kann dann die Schönheit des Reservats und der Lagune auf zwei Rädern auf dem Radweg erkunden und bewundern. Liegt auf dem Rücken der Pferde: Im Naturreservat Isola della Cona leben Pferde in absoluter Freiheit und können nicht nur gestreichelt und besichtigt, sondern auch für Ausritte genutzt werden.
Unterricht: Einerseits werden Unterrichtsstunden angeboten, bei denen man auch das Eintreiben der Pferde von der Weide miterleben kann. Andererseits werden die Pferde nach Anleitung von professionellen Reitlehrern auch gestriegelt, gesattelt und für den Unterricht vorbereitet. Dauer: 2 Stunden, Altergruppe: von 6 bis 17 Jahren.
Ausritte: Erfahrene Reiter können gemeinsam mit einem ausgebildeten Führer auch mit den Pferden ausreiten und das Naturreservat erkunden. Teilweise finden auch Ausritte bei Mondschein mit Übernachtung in Zelt und Schlafsack im Naturreservat statt.
Informationen: Weitere Informationen gibt es auf Facebook unter www.facebook.com/cavalli.camargue.cona