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Das ist der schönste Fleck Österreichs

Den Bächen lauschen, vom Wasserfall berieseln lassen und zu sich finden. Ein Ausflug in die Natur kann Wunder bewirken.

© NPHT Alexander Müller

Zurücklehnen, abschalten und entspannen. Dinge, die die Menschheit heutzutage oftmals vergessen oder verlernt hat. Suchen Familien nach Urlaubsmöglichkeiten, so wird meist nach Unterhaltung für die Kinder gesucht. Schließlich wollen Eltern zumindest in ihrem Urlaub entspannen können. Jedoch sollte man genau das Gegenteil davon machen.

Vor allem unsere Kinder haben durch die permanente Bespaßung verlernt, zur Ruhe zu kommen, zu sich zu finden, um sich mit sich selbst zu beschäftigen. Viele Kinder lassen sich von irgendwelchen elektronischen Geräten berieseln und erleben, eine unangenehme innere Unruhe, wenn sie sich mit sich selbst beschäftigen sollen. „Dann versuchen sie nämlich eine Balance zu finden, zwischen dem Konsumieren von externen Reizen und ihrer eigenen inneren Kreativität. Jüngere Kinder wissen, dass diese Unruhe oder Langweile nicht einfach zu beruhigen ist“, schreibt Familientherapeut Jesper Juul.

Raus aus der Stadt und die Natur genießen

Wo finden Kinder besser zu sich als in der Natur? Umgeben von Gletschern, Bächen und Felswänden. Natur pur bedeutet auch gleichzeitig Abenteuer pur. Wir Österreicher sind hier geradezu bevorzugt, liegen doch die Berge direkt vor unserer Haustüre. Es ist also ein Leichtes, dem Lärm der Großstadt zu entfliehen und einfach einmal die Seele baumeln zu lassen. 

Einer der schönsten Orte ist mit Sicherheit der Nationalpark Hohe Tauern. Er zählt zu den großartigsten Landschaften der Erde und erstreckt sich auf 1.856 km². Mit seinen hunderten 3000er Gipfeln strahlt er eine majestätische Kraft, und zugleich Ruhe auf seine Besucher aus. Weite Gletscherfelder tiefgrüne Bergseen und tosende Gletscherbäche mit imposanten Wasserfällen laden auf eine Entdeckungsreise in eine alpine Wildnis ein. 

Die Tierwelt „in echt“ erleben

Einzigartig ist auch die Tier- und Pflanzenwelt. Über 10.000 Tierarten bzw. 1.800 Pflanzenarten nennen den Nationalpark Hohe Tauern ihre Heimat. Viele kennen die einheimischen Tiere wie den Steinbock, das Rotwild oder das Murmeltier nur aus dem Zoo. Im Nationalpark Hohe Tauern in Osttirol erlebt man die Mannigfaltigkeit der Tierwelt in ihrer ganzen Pracht.

Noch keine Pläne für den Sommer?

Vom 23.Mai bis zum 7.Juli erwacht der größte Nationalpark Mitteleuropas – der Nationalpark Hohe Tauern. Ob man Steinböcken, Gämsen und Bartgeier bei Nature-Watch-Touren auf der Spur ist oder auf Pfaden in sattgrünen Tälern wandert, Kräuter und wilde Beeren verkostet oder sich auf eine Murmeltierführung einlässt, eines ist sicher – herrliche Plätze zum Austoben gibt es zur Genüge im Nationalpark!

Auf geht’s nach Osttirol, um den Nationalpark Hohe Tauern hautnah zu erleben! »

Nationalpark-Ranger Emanuel Egger, der seit 1993 als Nationalpark Ranger arbeitet, sagt: „Die Begegnung mit der Natur ist ein unheimlicher Schatz, den wir hier haben. Den der Gast erleben darf!“