Smart Home für mehr Sicherheit
Die Technologien des Smart Home kann man für die Haustechnik und Unterhaltungselektronik nutzen. Sie kann aber auch Sicherheit bringen.


Anlagen regelmäßig prüfen
Man kann in Smart Home Lösungen fast alles integrieren, also auch Sicherheitssysteme, die speziell auf die Bedürfnisse von Senioren zugeschnitten sind“, berichtet der Innungsmeister der Elektrotechniker, Ernst Konrad. Als Beispiele nennt Konrad Rauchmelder, eine Überwachung von Herdplatten oder elektronisch gesteuerte Sperrventile, die die Wasserleitung absperren, sobald der Bewohner sein Smart Home verlässt.
Einen enormen Sicherheitsgewinn bringen Sturzsensoren, wenn sie in das Smart Home eingebunden werden. Die meist als Armbänder getragenen Sensoren registrieren, wenn der Träger hinfällt und alarmieren normalerweise über das Telefon ein Callcenter, über welches wiederum Angehörige bzw. Hilfsdienste verständigt werden können. Auf ähnlicher Basis kann über Rauchmelder automatisch die Feuerwehr oder via Alarmanlage die Polizei verständigt werden. Ein weiterer Vorteil, den das Smart Home gerade Senioren bringt, ist die automatische Abwesenheitsschaltung. Wichtig bei all diesen Lösungen sei laut Konrad die einfache Bedienung.Photovoltaik, Stromspeicher und Infrarotheizung sind die Zukunftsthemen, wenn es um die wirtschaftliche und umweltfreundliche Nutzung von elektrischer Energie geht. Für den sicheren Betrieb dieser Anlagen sollten aber regelmäßige E-Checks gemacht werden. Nur dann ist sichergestellt, dass Ihre Anlagen auch so arbeiten, wie Sie es sich erwarten.
Immer häufiger tauchen auch so genannte PV-Kleinsterzeugungsanlagen am Markt auf. Diese werden über einen Stecker an eine ortsfeste elektrische Anlage angeschlossen. Das klingt zunächst einmal gut und einfach, allerdings handelt es sich dabei um ein elektrisches Betriebsmittel. Eine gemeinsame Überprüfung mit der ortsfesten Anlage durch den Elektrotechniker ist auf jeden Fall zu empfehlen.