Stein für Stein zum Glück im Grün
Spielen, Garteln, Grillen & Chillen: Wohl dem, der (s)einen Garten als Erholungsort, Wellnesszone oder als einen Rückzugsbereich gestalten kann.

Mit der zunehmenden Bedeutung der Freizeit(en) für die individuelle Lebensgestaltung, hat sich auch der Zweck des privaten, häuslichen Gartens geändert. Galt dieser früher vor allem als ein praktischer Zusatz und als eine schöne Erweiterung des Eigenheims, so rückt er heute zunehmend ins Zentrum der Wohn- und Lebensphilosophie. Nicht zuletzt als ein Wunsch-Ort, der mit seiner Ruhe und seiner Gestaltung als eine „Oase für die Seele“ dienen soll.
Ein Garten will geplant werden. Bei der Gestaltung des Grünraums vor dem eigenen Haus stehen sich zwei Pole gegenüber: die völlige Naturbelassenheit und als anderes Extrem der komplett durchgestylte Garten, wie man sie von den englischen Gärten kennt. Die beste Lösung liegt wohl irgendwo in der Mitte, als gesunde Mischung aus Natürlichem und vom Menschen Gestaltetem. Um dieses Ziel zu erreichen sind die Planung, die Auswahl der Materialien und professionelle Umsetzung aber genauso wichtig wie bei einem Hausbau.
Spannende Trends. Outdoorküchen, die neue Lust am Swimmingpool oder Schwimmteich, üppige Wohnlandschaften auf der Terrasse, inspirierende Pflanzen – all das ist über die letzten Jahre zu einem veritablen Trend herangewachsen. Aber: Seinen Garten zu stylen braucht ein bisschen Kreativität und Mut – und gute Handwerker, die helfen, das Geplante zu realisieren. Umso größer ist die Freude nach dem Gelingen ...
Stein für Stein. Wesentliche Elemente zur Gartengestaltung sind Platten, Pflaster und Mauersteine. Stellt sich die Frage nach dem optimalen Material: Naturstein, Klinker, Betonstein, Holz oder doch Feinsteingut? Jedes bietet vielfältige Möglichkeiten und hat spezielle Stärken. Über die Jahre sind sie hohen Witterungs- und Druckbelastungen ausgesetzt. Lassen Sie sich daher bei der Auswahl vom Profi beraten und setzen Sie bei der Verlegung besser auf die Erfahrung und das Können eines Profis.
Thermisch sanieren: Früher ist besser
Rund drei Viertel der Gebäude in Österreich wurden vor 1990 errichtet. Sie zu sanieren bringt viele positive Aspekte: Für die Wohnqualität, die Werterhaltung der Immobilie, die Gesundheit der Bewohner – und nicht zuletzt reduzieren sie die Betriebskosten.
Bauherren stehen eine Reihe von Maßnahmen zur Auswahl: Fenster- und Türentausch, thermische Fassadensanierung, Wärmedämmung der obersten Geschoßdecke bzw. des Kellers oder die Kaminsanierung. Ein Gesamtkonzept ist dabei immer besser als Einzelmaßnahmen. Nur wenn alle Schritte inhaltlich und zeitlich richtig geplant sind, kann der maximale Nutzen erreicht werden.

Der Baustoff Holz ist attraktiver denn je
Bauen mit Holz ist energieeffizient, klimafreundlich und ressourcenschonend. Durch die Verwendung von Holzprodukten wird die heimische Industrie gestärkt und es werden Arbeitsplätze vor Ort geschaffen. Das Waldland Steiermark bietet ein breites Spektrum an Arbeitsplätzen: vom Forst über die Holzindustrie, Tischlerei, Holzbau, Holzhandel, bis hin zur Papierindustrie.
Um den Holzbau bereits in der Planung stärker zu berücksichtigen, wurde an der TU Graz österreichweit die erste Professur für Architektur und Holzbau installiert. Auch der Jugend wird in der NMS für Holz und Gestaltung in Straßgang der Zugang zur Materie Holz ermöglicht.
