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Schlammlawine überrollte Stadt

Bei Überschwemmungen und Erdrutschen sind in der südkolumbianischen Stadt Mocoa mindestens 254 Menschen ums Leben gekommen.

vor 9 Jahren2. April 2017 um 05:46
Chronik
Bei Überschwemmungen und Erdrutschen im Süden Kolumbiens sind nach offiziellen Angaben mindestens 254 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 400 seien in der Stadt Mocoa verletzt worden, teilte die Armee am Samstag (Ortszeit) mit. 200 weitere würden noch vermisst.
Auslöser der Katastrophe war heftiger Regen, der mehrere Flüsse über die Ufer treten ließ und eine Schlammlawine auslöste, die Häuser und Autos unter sich begrub. Bürgermeister Jose Antonio Castro sagte, einige Menschen seien gewarnt worden und hätten sich in Sicherheit bringen können.
Mehrere Stadtviertel und zwei Brücken seien aber zerstört worden. Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos versprach den Opfern Hilfe. Er rief für das Katastrophengebiet den Notstand aus.  
In dem lateinamerikanischen Land gibt es zwar wegen heftiger Regenfälle immer wieder Erdrutsche. Die Opferzahl in Mocoa ist aber außergewöhnlich hoch.
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