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Politik

Demonstranten legten Feuer

Zusammenstöße mit Polizei nach kontroversem Senats-Votum zu Wiederwahl des Staatschefs.

vor 9 Jahren2. April 2017 um 11:17
In Paraguay hat eine Initiative zur Wiederwahl des Präsidenten zu schweren Ausschreitungen geführt.
Wütende Demonstranten stürmten den Kongress und legten Feuer, nachdem die Regierungspartei ANR im Senat eine Verfassungsänderung eingeleitet hatte, um die Wiederwahl des konservativen Präsidenten Horacio Cartes zu ermöglichen.
Hunderte Regierungsgegner lieferten sich daraufhin Zusammenstöße mit der Polizei, rissen Zäune und Barrieren an den Eingängen nieder und schmissen Fenster ein. Anschließend verwüsteten sie die Büros von Senatoren, die für die Verfassungsänderung gestimmt hatten.
Rund 30 Demonstranten und Sicherheitskräfte wurden verletzt, wie die Feuerwehr mitteilte.
Auch Politiker seien verletzt worden, darunter Senatspräsident Roberto Acevedo, sagte Senator Luis Wagner von der Opposition. Ein Oppositionsabgeordneter musste wegen Verletzungen im Gesicht operiert werden, wie die Zeitung "ABC Color" berichtete. Die Flammen konnten von der Feuerwehr rasch gelöscht werden.
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