Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen.

10.000 Japaner bei Nacktfest in Okayama

Ein über 500 Jahre altes Fest hat auch in diesem Jahr in Japan wieder Tausende in seinen Bann gezogen. Nur mit einem Lendenschurz bekleidet rauften sich die männlichen Teilnehmer des Festes Hadaka Matsuri im Saidaiji-Tempel um hölzerne Glücksbringer.

Bei der "Massen-Rauferei" kann es sogar gefährlich werden: In den vergangenen Jahren gab es schon Tote. Die meisten tragen aber höchsten ein paar Schrammen davon.
Nach einem reinigenden Bad steigt die Spannung, wenn die Männer in bedrückender Enge im Tempel zusammengepfercht sind. Viele Teilnehmer haben sich mit Bier und dem Reiswein Sake Mut angetrunken.
Hände werden in die Höhe gereckt, die Gesichtszüge vor Schmerz verzerrt. Das Ringen um die Holzstäbe, die von Priestern aus dem Gebälk des Tempels in die Menge geworfen werden, beginnt.
Zeremonienmeister Zenko Tsuboi stellt klar, dass das spektakuläre Fest nicht als Gewaltorgie zu verstehen ist: "Wer einen Talisman erhascht, wird aufblühen und reich ernten."
Weitere Fotos...