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Chronik

Waltendorf im Umbruch

Am Donnerstag (26. Jänner) führte uns die Bezirkstour nach Waltendorf. Als Top-Wohngegend boomt der Bezirk, eine Entwicklung über die sich nicht alle freuen.

vor 9 Jahren10. Jänner 2018 um 17:45
Graz-UmgebungLeute & Stars
Graz
Anna Lankmayr: "Wie soll das weitergehen mit dem Verkehr? Wenn ein Privathaus verkauft wird, kommen fünf, secgs Wohnungen hin, jeder hat ein Auto, das bringt dann noch mehr Verkehr. Die Zahl der Autobesitzer vervielfacht sich, irgendwann kommts zum Kollaps. Und die Stadt Graz genehmigt alles."
Johann Schweiger: "Die Siedlung am Berlinerring, die in der Ragnitz liegt, aber zu Waltendorf gehört, wird mit dem 77er Bus angefahren. Bis vor kurzem gab es noch acht Verbindungen täglich (mit Leonhard?) jetzt sind es nur noch vier. Das ist völlig unverständlich. Statt mir Riesengelenksbussen zu fahren, sollte man besser öfter mit kleinen Bussen fahren."
Gerda Moskon: "Das neue Linksabbiegeverbot in der Plüddemanngasse ist eine Katastrophe. Es kennt sich keiner aus, viele halten sich nicht dran und es ist umständlich. Auch die neuen, hohen Häuser am Anfang der Waltendorfer Hauptstraße sind eine Katastrophe."
Peter und Vera Jagodič: "Die Kreuzung Rudolfstraße/Mölkweg ist eine sehr gefährliche Stelle. Da die Straßen schmal sind, ist es sowieso schon schwierig, wenn sich zwei Autos begegnen. Das Nachrangschild im Mölkweg steht zu knapp an der Kreuzung und man sieht es schlecht. Es gibt auch keine Haltelinie am Boden. Am Lustbühel wird die Zufahrtsstraße zur Sternwarte als Parkplatz missbraucht. Die Leute parken rechts und links des Weges im Wald. Das gehört dringend abgestellt. Wenn man am Lustbühel aus dem Bus aussteigt, ist es sehr gefährlich die Straße zu überqueren um auf die andere Seite zum Malitschweg zu kommen. Die Autos fahren da sehr schnell, man muss über die Straße rennen. Es gibt auch keinen Zebrastreifen.
Reinhard Rack: "Grundsätzlich ist Waltendorf ein super Bezirk, eine super Wohngegend. Durch die Verdichtung ist die Verkehrsproblematik allerdings noch größer geworden. Und der Verkehr ist auch dort stark, wo er nichts zu suchen hat, in den Wohngegenden, wie zum Beispiel in der Rudolfstraße. Wie der Platz hier wird, bleibt abzuwarten."
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