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Chronik

Friedensnobelpreisverleihung in Oslo

50 Jahre und mehr als 260.000 Tote waren genug: Kolumbien schloss Frieden mit den FARC-Rebellen. Dafür erhielt Präsident Juan Manuel Santos heute in Oslo den Friedensnobelpreis verliehen.

vor 10 Jahren10. Dezember 2016 um 16:15
Politik
Es ist ein großer Tag für Kolumbien und ein ebensolcher für seinen Präsidenten Juan Manuel Santos. Dieser erhielt am Samstag im Rathaus von Norwegens Hauptstadt Oslo den Friedensnobelpreis verliehen. Einer der ersten Gratulanten war Norwegens König Harald.
Santos erhielt den Preis für seine konsequenten Aussöhnungspolitik mit der FARC-Guerilla. In seiner Dankesrede sagte Santos am Samstag in Oslo, das Volk von Kolumbien mache "mit Unterstützung unserer Freunde aus aller Welt das Unmögliche möglich".
Unter den Zuhörern in dem mit Rosen und Nelken aus Kolumbien geschmückten Rathaussaal der Stadt Oslo befanden sich auch Vertreter des jahrzehntelangen Konflikts in dem lateinamerikanischen Land.
Anwesend waren unter anderen zwei ehemalige Geiseln der FARC, Ingrid Betancourt (Bildmitte) und Clara Rojas.
Dieses Abkommen mache Amerika "von Alaska bis Patagonien" zu einem "Kontinent des Friedens" sagte Santos. Nobeljurorin Berit Reiss-Andersen ehrte Santos bei der Preisverleihung im Rathaus am Samstag als "treibende Kraft in diesem Friedensprozess".
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