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War Selbstmord doch keiner?

Ein österreichischer Obduktionsbericht ergab, dass der 19-Jährige mit K.o.-Tropfen betäubt wurde und an einer Schädelfraktur starb. Die Mutter hatte von Anfang an starke Zweifel an der Selbstmord-Theorie der ungarischen Behörden.

Die Diskothek Renegade am Plattensee genießt einen zweifelhaften Ruf. Hier fanden im Sommer viele schwere Prügeleien statt. Und hier wurde das Opfer auch das letzte Mal lebend gesehen. Was danach geschah, das weiß niemand - noch nicht.
"Vlad", wie ihn seine Freunde nannten, war ein lebenslustiger, fröhlicher Bursche. Der 19-jährige spielte Gitarre, war künstlerisch sehr begabt und auch ein talentierter Skatboarder. Er hatte sogar einen Vertrag mit Blue Tomato.
Der Fundort der Leiche liegt fünf Kilometer vom "Renegade" entfernt. Hätte er sich umbringen wollen, hätte Vlad sich vermutlich gleich hinter der Disco auf die Gleise gelegt und wäre nicht fünf Kilometer weit die Schienen entlang spaziert. Schon gar nicht in alkoholisiertem Zustand. Außerdem hatte er wahrscheinlich K.o.-Tropfen intus.
Auf den Geleisen in dieser Haltestelle wurde Vlads Leichnam gefunden.