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Sport

Reaktionen auf die Speed-Krise

Nur vier Mal waren Österreichs Abfahrer schlechter im Weltcup platziert als in der Abfahrt von Val d'Isère. Die Reaktionen.

vor 10 Jahren3. Dezember 2016 um 17:40
Ski alpinWintersport
"Das tut wirklich weh. Den Athleten, den Trainern und uns natürlich auch für die Ski-Fans zu Hause. Das ist unserem Skisport nicht würdig. Dass nach 19 Fahrern die letztenvier Österreicher sind, habe ich noch nie gesehen. Gröden ist auch nicht gerade unsere Lieblingsstrecke, aber so ein Ergebnis kann man nicht zwei mal fahren. Wir haben dort auch schon gewonnen. Außerdem hatten wir zuletzt einige Verletzte, viele haben die Sicherheit noch nicht. Dabei waren die Trainingsleistungen sehr gut, deshalb tut so ein Ergebnis sehr weh."
Platz 18: "Ich kann nur sagen, dass wir nicht so schlecht sind, wie wir uns hier präsentiert haben. Wir sind weit unter unserem Wert geschlagen worden und werden in dem Winter sicher noch zurückkommen. Immerhin haben wir mit Italienern und Franzosen trainiert und uns stark präsentiert."
Platz 24: "Von mir durfte man zehn Wochen nach einer neuerlichen Rückenoperation keine Wunderdinge erwarten. Aber mannschaftlich war das eine Volltetschn. Für Gröden ist es wohl zu kurz für grobe Änderungen. Wir müssen herausfinden, woran es liegt."
Platz 24: "Am Kampfgeist sicher nicht. Es wird an Schrauben gedreht werden müssen. Wir wissen zwar nicht, an welcher zuerst, aber auf jeden Fall muss viel gedreht werden. Ich schalte jetzt einfach kein Radio, Fernsehen und Internet ein. Die Trainerfrage habe ich mir noch nicht gestellt. In der jetzigen Situation ist es wichtig, zusammenzuarbeiten. Alle müssen hundert Prozent herausrausholen. Es geht nur gemeinsam, um aus dem Sumpf raus zu kommen. Auch wir waren mal die beste Mannschaft der Welt. Nach einem Hoch kommt ein Tief und umgekehrt."
Platz 21: "Ich habe viel mehr erwartet. Ich hatte ja ein gutes Training hier und auch der Super-G war gut. Zudem war ich top motiviert. Vielleicht habe ich etwas zu viel gewollt, insgesamt ist es aber sicher ein bissl komisch. Keiner kann abrufen, was wir drauf haben. Aber vielleicht sollte man nicht zu viel überdenken. Es geht nur ums Skifahren. Es braucht den Erfolg, damit es anläuft. Jeder hat seine kleinen Problemchen. Es gibt keinen großen Grund, es sind nur Kleinigkeiten. Die Norweger haben die Leichtigkeit, vielleicht sollten wir da wieder hin."
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