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Sport

Die wichtigsten Momente in der Karriere von Nico Rosberg

Vom ersten Formel-1-Rennen am 12. März 2006 bis zum Abschied von der Königsklasse des Motorsport am 2. Dezember 2016. Die wichtigsten Momente in der Formel-1-Karriere von Weltmeister Nico Rosberg.

vor 10 Jahren2. Dezember 2016 um 14:41
Formel 1Motorsport
Das Renndebüt: 12. März 2006, Sachir, Bahrain. Rosberg schafft es als Siebenter in die WM-Punkte und fährt die schnellste Rennrunde. Da ist selbst Vater Keke baff: "Die schnellste Runde im ersten Formel-1-Rennen zu schaffen, ist nicht gerade normal." Und was sagt der Sohn? "Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich gleich am ersten Rennwochenende so sehr freuen kann. Es ist toll." Dabei ist der damals 20-Jährige mit seinem Williams in der ersten Runde noch ins Heck des BMW-Sauber von Landsmann Nick Heidfeld gefahren. "Nach der ersten Kurve dachte ich, es ist gelaufen", meint Rosberg.
Das Podiumsdebüt: 16. März 2008, Melbourne, Australien. Mit 22 Jahren schafft es Rosberg erstmals aufs Podest eines Formel-1-Rennens. "Das ist der Wahnsinn, hier oben zu stehen auf dem Podium. Ich freue mich tierisch", sagt Rosberg. Er wird Dritter. Schneller sind nur der spätere Weltmeister 2008 und jetzige Mercedes-Stallrivale Lewis Hamilton im McLaren sowie Heidfeld.  
Das Poledebüt: 14. April 2012, Shanghai, China. Er fährt erstmals den besten Startplatz heraus. Nicht Schumacher, sondern Rosberg verschafft auch Mercedes einen historischen Moment mit der ersten Pole seit dem Comeback als Werksteam. Rosberg: "Das ist der absolute Hammer, ein gigantisches Gefühl." Die bis damals letzte Pole als Mercedes-Werksfahrer hatte am 11. September 1955 der letztlich fünffache Champion Juan Manuel Fangio geholt.  
Das Siegdebüt: 15. April 2012, Shanghai, China. Sieg im 111. Rennen seiner Karriere. Rosberg ist 26 Jahre alt und der erste siegreiche Mercedes-Werksfahrer seit dem legendären Fangio in den 50er-Jahren. "Ich bin unglaublich happy. Der Hammer", sagt er nach dem Großen Preis von China.  
Erste WM-Niederlage: 23. November 2014, Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate. Rosberg führt einen aussichtslosen Kampf. Hamilton gewinnt die WM. "Es ist schwer. Die Enttäuschung sitzt schon tief. Ich muss das jetzt erst einmal verarbeiten", sagt Rosberg. Technische Probleme an seinem Mercedes machen alle Hoffnungen zunichte. Beachtenswert: Rosberg hätte seinen maladen Wagen auch einfach abstellen können, er will dieses Rennen aber zu Ende bringen. Er will nicht aufgeben, auch wenn nur Rang 14 dabei herausspringt.  
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