Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen.

Die zehn schönsten Kurorte der Donaumonarchie

Kaiser Franz Joseph I., der urlaubte am liebsten in Bad Ischl. Im Glanz der Aristokratie sonnen sich aber bis heute auch zahlreiche andere Kurorte der einstigen Donaumonarchie. Eine royale Reise.

Seine zwölf Heilwasserquellen sprudelten das tschechische Karlsbad zur Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie an die Spitze der europäischen Kurorte.
Opatija erlebte in der Donaumonarchie einen Aufschwung vom Luftkurort zum mondänen Seebad. Die mit Abstand schillerndsten Gäste waren aber zweifellos Kronprinz Rudolf und seine Frau Stephanie. Spüren kann man daskaiserliche Flair an der Kvarner Riviera bis heute.
Auf Geheiß Kaiser Franz’ II. wurde das tschechische Kurbad 1793 angelegt, auch wurden die Stadt und eine Quelle nach seiner Hoheit benannt. Franzensbad gehörte zu den ersten Moorbädern und spezialisierte sich auf weibliche Gäste, worüber Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach die Briefsatire „Aus Franzensbad“ verfasste.
Von 1849 bis 1914 war der oberösterreichische Kurort die Sommerresidenz von Franz Joseph I. und damit der Hotspot der Donaumonarchie. Neben dem Adel kamen auch viele Künstler: Johann Strauß, Franz Lehár oder Johannes Brahms hatten dort ihre Feriendomizile, Anton Bruckner verdingte sich als „Organist des Kaisers“.
Ein Kurort war Rogaska Slatina schon im Mittelalter, aber erst im 19. Jahrhunderts zog die slowenische Gemeinde in der Stajerska vermögende Sommerfrischler an, die Villen erbauen ließen, von deren Glanz die Stadt heute noch geprägt ist. Ein stiller Zeuge dieser goldenen Ära ist zum Beispiel das Grand Hotel Rogaska.