Jeder ist seines (Reise-)Glückes Schmied
Und jeder entscheidet selbst, ob er im Winter die Bade- oder die Skihose bevorzugt. Die Verantwortung für die Sicherheit auf Reisen nimmt aber gerne der Versicherungsmakler ab.

Den Makler in Ihrer Nähe ...
Für die einen sind die ersten Schneeflocken der Saison ein Grund für Jubelschreie und erinnern daran, dass dringend die Wintersportausrüstung auf Vordermann gebracht werden muss. Die anderen sehen in Frau Holles Grüßen einen Hinweis darauf, dass endlich die Fernreise in den sonnigen Süden gebucht werden muss. Ganz weit oben in der Gunst der Sonnenhungrigen steht laut den Reiseveranstaltern auch in diesem Jahr die Karibik. Vor allem Kuba hat es den Fernreisenden in der Saison 2016/2017 angetan. All jene, die etwas weniger Flugkilometer zurücklegen wollen, entscheiden sich gerne für Spanien oder die Kanaren.
Ganz egal wo es einen hinzieht, man sollte nicht auf eine wesentliche Verantwortung verzichten: jene für die Sicherheit auf Reisen. „So verschieden wie die Reisemöglichkeiten sind auch die Versicherungen dafür. Da ist eine unabhängige Beratung Goldes wert“, betont Gunter Riedlsperger, Obmann der Fachgruppe Versicherungsmakler und warnt davor, sich ungeprüft auf bestehenden Versicherungsschutz zu verlassen. „Zwar ist bei vielen Kreditkarten eine Reiseversicherung inkludiert, diese gilt aber nur unter ganz besonderen Bedingungen.“ Ähnliches gilt für den Reise-Versicherungsschutz, der in der Haushaltsversicherung inkludiert ist oder in der Mitgliedschaft in diversen Freizeit- oder Autofahrervereinen. Meist ersetzen diese Reiseversicherungen den Schaden nur, wenn es sich um Pauschalreisen handelt, das heißt Hotel und Flug gemeinsam gebucht wurden. Und auch dann kann es vorkommen, dass nur eine teilweise Kostenübernahme erfolgt – je nach Bedingungen.... finden Sie auf www.versicherungswissen.at
Regina Feiner-Sulzbacher, Versicherungsmaklerin in Graz und Liezen, weiß worauf es wirklich ankommt: „Am wichtigsten für den Urlaub sind Versicherungen für Reiserücktritt und -abbruch, Gepäck und Krankheit“, stellt die Expertin klar. Dabei ist eines unerlässlich: Auf Details achten, da es große Deckungsunterschiede zwischen den einzelnen Versicherungsangeboten gibt. Eine Beratung durch einen unabhängigen Versicherungsmakler lohnt sich hier auf jeden Fall, da dieser aus dem Angebot des gesamten Marktes auswählen kann und auch die individuelle Reisesituation mit dem Kunden besprechen kann. Auch für günstige Paket-Angebote, etwa innerhalb der Familie, ist der Versicherungsmakler der richtige Ansprechpartner.
Risikosporten

Bei Unfällen im Skiurlaub haftet in der Regel die reguläre Unfallversicherung. Vorsicht geboten ist allerdings bei Heliskiing, Snowriden, Freeriden oder anderen nicht ganz alltäglichen Wintersportarten. Feiner-Sulzbacher empfiehlt: „Extremsportarten sind in vielen Unfallversicherungen ausgeschlossen. Hier sollten Sie nicht auf eine Einzelfallüberprüfung durch ihren Versicherungsmakler verzichten.“
Krankheitskosten
Vor allem für winterliche Fernreisen ein zentrales Thema ist die Krankenversicherung. Die E-Card wird im EU-Ausland in der Regel nur in öffentlichen Krankenhäusern akzeptiert. Für Privatspitäler und Privatärzte vergütet die Sozialversicherung nur einen sehr geringen Kostenanteil. Außerdem deckt die E-Card nicht den Rücktransport aus dem Ausland. Eine Auslandsreisekrankenversicherung ist daher auf jeden Fall ratsam. „Es gibt sogar Länder, in denen der Nachweis einer aufrecht bestehenden Reisekrankenversicherung verpflichtend ist“, verweist Feiner-Sulzbacher auf das FernFernreise-Trendland Kuba.
Reiserücktritt
Eine Krankheit kann aber auch schon vor dem Urlaub auftreten – ebenso wie ein kurzfristiges berufliches oder privates Ereignis, das den Urlaubsantritt unmöglich macht. In den meisten Fällen fallen dann hohe Storno-Kosten an. Wer sich frühzeitig um eine Reiserücktrittsversicherung gekümmert hat, ist hier auf alle Fälle im Vorteil. Zu beachten ist, dass die Rücktrittskosten bei Erkrankung oder anderweitiger Verhinderung eines Mitreisenden für den Reisenden meist nur dann ersetzt werden, wenn der Mitreisende im selben Haushalt wohnt. Außerdem kann sich bei Stornierung eines Reisenden der Reisepreis für den zweiten Reisenden durch Einzelzimmerzuschläge etc. beträchtlich erhöhen. „Wer mit Personen unterwegs ist, die nicht im selben Haushalt wohnen, sollte hier auf jeden Fall im Vorfeld auf den richtigen Versicherungsschutz achten“, so Feiner-Sulzbacher.
Reiseabbruch
Auch nach Urlaubsantritt kann ein Abbruch der Reise notwendig sein, beispielsweise bei Krankheit oder einem Unglücksfall zuhause. Weil in solchen Situationen meist rasches Handeln erforderlich ist, ist es ein großer Vorteil, wenn man sich im Schadensfall vertrauensvoll an seinen Versicherungsmakler wenden kann, weil man im Vorfeld die passende Versicherung abgeschlossen hat.
Gepäck
Feiner-Sulzbacher weiß aus Erfahrung: „Hier muss man auf die Details achten.“ Als Kunde eines Versicherungsmaklers muss man sich um diese Aufgabe – sprich das Überprüfen der seitenlangen Versicherungsbedingungen – nicht selbst kümmern. Der Makler übernimmt dies und informiert den Kunden dann in verständlicher Sprache über die wesentlichen Inhalte. Bei Gepäckversicherungen gibt es nämlich auch Versicherungen, die nicht bezahlen, wenn ein Gepäck aus einem geparkten Auto gestohlen wird bzw. solche, die Elektro- und Sportgeräte ausschließen.
Couchsurfing
Infobo
Vorsicht geboten ist, wenn man auf bezahlte Unterkünfte im Urlaub verzichtet und bei Freunden zu Gast ist bzw. Angebote wie Couchsurfing nutzt. Wenn der Couchsurfer einen Schaden verursacht – etwa einen kaputten Spiegel oder einen Brand in der Wohnung – besteht ein Haftungsproblem, weiß Feiner-Sulzbacher. „Bei Couchsurfing gilt der Gast für die Versicherung als Mitbewohner, das heißt hier ist eine Deckung durch eine Haftpflichtversicherung grundsätzlich nicht möglich.“ Deshalb gilt auch in diesem Fall: Eine Beratung durch einen unabhängigen Versicherungsmakler vor dem Urlaub sorgt für entspannte Tage und ein sicheres Gefühl, egal wohin und wie man reist.Es gibt noch eine Reihe weiterer Versicherungen, die im Urlaub für maximalen Schutz sorgen:
- Reisehaftpflichtversicherung: Empfehlenswert vor allem dann, wenn keine private Haftpflichtversicherung vorhanden ist (da diese meist auch die Schäden im Urlaub deckt).
- Reiseunfallversicherung: Unfallversicherungen decken in der Regel auch die Schäden im Ausland. Empfehlenswert ist eine eigene Reiseunfallversicherung besonders für Urlauber, die Risikosportarten betreiben. Allerdings sollte hier genau geklärt werden, welche Sportarten versichert sind.
- Reise-Rechtschutzversicherungen: Wer Rechtschutz genießen möchte, sollte eher eine private Rechtschutzversicherung im Inland abschließen, die auch im Urlaub gilt – auch aus Kostengründen.
- Jahres-Reiseversicherungen: Für Vielreisende gibt es die Möglichkeit, eine Art „Flatrate“ abzuschließen, in der alle Reisen eines Jahres inkludiert sind.
- etc.
Am besten man bespricht mit einem Versicherungsmakler, welche Angebote bzw. welche Pakete den besten Versicherungsschutz zu den besten Konditionen bieten. In den allermeisten Fällen sind dies nämlich nicht die „Angebote von der Stange“ sondern jene Angebote, die der Versicherungsmakler individuell für den Kunden zusammenstellt.
Über die steirischen Versicherungsmakler
Weitere Informationen
Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten vermitteln ihren Kunden den bestmöglichen Versicherungsschutz und agieren dabei unabhängig von einzelnen Versicherungsgesellschaften. Auch die Überprüfung der Polizzen- und Prämienvorschreibung sowie die Unterstützung im Schadens- bzw. Leistungsfall zählen zu ihren Aufgaben. Die Fachgruppe der Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten in der WKO Steiermark zählt rund 600 aktive Mitgliedsbetriebe. Obmann: Gunther Riedlsperger, Geschäftsführer: Herwig Kovacs. www.versicherungsmakler-stmk.at