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30 Jahre und nicht ausgelernt

Best in Training seit drei Jahrzehnten: bit-Gründer Stephan Sticher, sein Team, Weggefährten und Promis wissen auch zu feiern – in der Seifenfabrik. So erfolgreich kann die Bildung machen.

WKO-Direktor Karl-Heinz Dernoscheg, WKO-Fachgruppengeschäftsführer Werner Lämmerer und bit-Gründer Stephan Sticher (von rechts)
© Lach
WKO-Direktor Karl-Heinz Dernoscheg, WKO-Fachgruppengeschäftsführer Werner Lämmerer und bit-Gründer Stephan Sticher (von rechts)
Siegfried Nagl, Grazer  Bürgermeister
© Fischer
Siegfried Nagl, Grazer Bürgermeister

30 Jahre Mut zu Innovation

Man lernt nie aus. Oder: Man lernt fürs Leben. Phrasen zu bemühen sollte ja die Ausnahme bleiben, im Fall von bit ist das aber durchaus gerechtfertigt. Schließlich hat sich das Grazer Unternehmen mit dem Thema Bildung in 30 Jahren von einer One-Man-Show zu einem Global Player mit 650 Mitarbeitern entwickelt. Ein steirischer Vorzeigebetrieb mit sozialem Gespür. Grund genug, das Geleistete entsprechend hochleben zu lassen. Mehr als 400 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medien, aber auch Freunde und Wegbegleiter sind der Einladung von Gründer Stephan Sticher in die Seifenfabrik gefolgt – und feierten bei Kabarett, Musik und steirischer Kulinarik die pure Lust am Lernen.Stephan Sticher ist nicht nur ein erfolgreicher Unternehmer, sondern seine bit-Gruppe sorgt dafür, dass 650 Menschen Arbeit und damit Einkommen und Lebensperspektiven haben. Es ist daher heute die Freude des Bürgermeisters, im Namen der Stadt Graz „Danke“ zu sagen: Danke im Namen aller, die in dieser Zeit in Ihrem Unternehmen eine fundierte Ausbildung abschließen konnten. Danke im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zwar mit ihrem Fleiß die wesentliche Stütze jedes Unternehmens sind, die aber besonders auf die Seriosität und den Weitblick eines Kaufmanns angewiesen sind. Danke auch im Namen aller zufriedenen Kundinnen und Kunden. 30 Jahre vorausschauend planen, 30 Jahre Mut zu Innovation und ­Investition, 30 Jahre Qualität in den Mittelpunkt stellen, um im Wettbewerb bestehen zu können – diese Leistung ist nicht hoch genug einzuschätzen. Im Sport gibt es für die Besten die Goldmedaille! In Graz ist diese das „Goldene Ehrenzeichen der Stadt Graz“, das ich Ste­phan Sticher überreichen darf. Siegfried Nagl

Werner Breithuber, ein Weg- gefährte Stephan Stichers
© KK
Werner Breithuber, ein Weg- gefährte Stephan Stichers

Zum Golfen gezwungen

Mittlerweile bin ich mit Stephan Sticher seit gut 20 Jahren befreundet. Wir verbringen gemeinsame Urlaube, etwa in Kroatien, und pflegen gemeinsame Leidenschaften und Hobbys, das Skifahren zum Beispiel und natürlich besonders das Golfen. Wobei ich sagen muss: Erst wollte er partout nicht spielen. Wir haben ihn sozusagen dazu gezwungen. Inzwischen hat er einen unglaublichen Ehrgeiz entwickelt, Platz- und Turnierreife gemacht und spielt heute besser als ich! Sein Handycap liegt unter meinem. Und all das hat er nur in einem Jahr geschafft. Wenn man bedenkt, dass er vorher noch nie gespielt hat, ist das schon beachtlich.
Daran merkt man schon: Stephan Sticher ist ein besonderer Mensch. Mit welchem Geschäftssinn er sein Unternehmen aufgebaut hat und wie er mit seinen Mitarbeitern umgeht, ist faszinierend, so etwas hat wirklich Seltenheitswert. Dabei ist er ein irrsinnig ausgeglichener Mensch. Er hat die große Gabe, sein Umfeld geschickt zu führen und zu lenken und das mit einer unglaublich sozialen Ader. Werner Breithuber