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Wirtschaft & Geld

Sparbüchsen im Wandel der Zeit

Gespart wurde schon in der Antike und schon damals brauchte man besondere Behälter, um die Münzen vor Zugriff zu schützen. Richtig populär wurde die Spardose dann ab dem 19. Jahrhundert.

vor 10 Jahren29. Oktober 2016 um 12:29
Die älteste bekannte Spardose stammt aus dem zweiten Jahrhundert vor Christus und wurde bei Ausgrabungen in Priene gefunden. Die Griechen nannten dieses "Schatzhaus" Thesauros. Das Wort gilt als Ursprung für den deutschen Begriff Tresor.
Im Mittelalter und in der Neuzeit wurden vor allem Behältnisse aus Ton oder Holz zum Sammeln von Münzen benutzt. Allerdings stand hier nicht das persönliche Sparen im Vordergrund, sondern das Sammeln von Spenden.
Mit der Etablierung der klassischen Banken ab dem 16. Jahrhundert bekam auch das Persönliche wieder einen höheren Stellenwert. Doch den Durchbruch brachte erst die Industrielle Revolution, die immer mehr Menschen Wohlstand brachte. Hier eine Spardose aus der Zeit Napoleons.
Im 20. Jahrhundert entdeckten die Banken zunehmend Kinder als Spar-Zielgruppe. Dementsprechend wurden die Sparbüchsen immer verspielter, so wie dieser Mini-Tresor aus den 1930er-Jahren.
Die Vorzüge des Sparens sollten Kindern so früh wie möglich gezeigt werden. Eine Sparbüchse aus den Niederlanden, erste Hälfte des 20. Jahrhunderts.
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