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Warum Pneumokokken so gefährlich sind

Lungenentzündung durch Pneumokokken – chronisch Kranke und Ältere sollten jetzt vorbeugen!

Christiane Körner, Präsidentin des Vereins zur Förderung  der ­Impfaufklärung
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Christiane Körner, Präsidentin des Vereins zur Förderung der ­Impfaufklärung

Informationen

Wussten Sie, dass eine Lungenentzündung durch Pneumokokken die am häufigsten vorkommende Lungenentzündung in Europa ist? Dass sie jeden treffen kann, chronisch kranke und ältere Menschen aber ein höheres Risiko haben? Und dass es eine Impfung zur Vorbeugung gibt?

„Pneumokokken sind Bakterien, die durch Tröpfcheninfektion übertragen werden, z. B. durch Husten oder Niesen“, so Christiane Körner, Präsidentin des Vereins zur Förderung der Impfaufklärung. „Sie können schwere Erkrankungen wie Lungenentzündung, Blutvergiftung oder Gehirnhautentzündung verursachen.“ So sind Pneumokokken für etwa ein Drittel aller Fälle von Lungenentzündungen in Europa verantwortlich, die außerhalb des Krankenhauses erworben wurden. Da Pneumokokken weit verbreitet sind, können Sie sich vor dem Kontakt nicht schützen. Aber es gibt eine vorbeugende Impfung, die im österreichischen Impfplan empfohlen wird.

Konkret wird die Impfung für Personen ab 50 Jahren sowie für Risikogruppen empfohlen. Dazu zählen Personen, die an chronischen Erkrankungen wie Diabetes, COPD (chronisch obstruktiver Lungenerkrankung) oder Asthma, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung oder Immunschwäche leiden (www.bmgf.gv.at/home/ impfplan, 19. 10. 2016). Darüber hinaus wird die Impfung auch für Kleinkinder empfohlen, die sie im Rahmen des kostenfreien Kinderimpfprogramms erhalten. www.lungenentzündung.at