EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat die Grenzschließungen von Mitgliedsstaaten wegen der Flüchtlingskrise als "leichtfertiges Verhalten" kritisiert. Man werde feststellen, dass die Kosten eines "Nicht-Schengens signifikant" seien, erklärte Juncker im EU-Parlament. Der niederländische EU-Ratsvorsitzende Mark Rutte hatte zuvor eine "starke Reduzierung der Flüchtlinge" gefordert.