Erneutes Salzburg-Aus gegen Malmö
Wie bereits im Vorjahr zog Salzburg in der Champions-League-Qualifikation gegen Malmö den Kürzeren. Die Bullen verloren nach dem 2:0-Sieg im Hinspiel in Schweden nach desolater Abwehr-Leistung mit 0:3.

Schon in der Anfangsphase kam es für die Salzburger knüppeldick. Bereits nach 7 Minuten durften die Schweden erstmals jubeln, Djurdjic schloss einen schönen Konter aus kurzer Distanz zum 1:0 ab. In der 14. Minute erhöhte Rosenberg nach einem Eckball per Kopf zum 2:0 für die Hausherren.
In der Folge kamen die Mozartstädter etwas besser ins Spiel, ein klarer Elfmeter für die Bullen nach Foul an Berisha wurde von Schiedsrichter Koukoulakis fälschlicherweise nicht gegeben. In diesem Moment hatte Malmö Glück, zudem durfte man sich kurz vor der Pause auch noch beim desolaten Salzburg-Verteidiger Miranda bedanken. Der Brasilianer legte nach einem schweren Fehler Rodic (42.) den Ball auf, der das Leder ins leere Tor schob. Mit dem 0:3-Rückstand ging es für die Elf von Trainer Peter Zeidler in die Kabine.
Nach der Pause versuchten die Salzburger das Ruder an sich zu reißen, doch zwingende Torchancen waren Mangelware. Hoffnung durfte man in der 64. Minute schöpfen, als Adu die Gelb-Rote Karte sah. Doch der österreichische Meister konnte aus der nummerischen Überlegenheit kein Kapital schlagen, es blieb beim 0:3. Salzburg bleibt damit weiterhin der Einzug auf eine Champions-League-Teilnahme verwehrt. Die österreichischen Hoffnungen ruhen bei der Auslosung zum Play-off am Freitag auf Rapid Wien.