Egal ob bei Regen, Sturm oder Schnee: Sie sind jeden Morgen am Start, um Kärntner Schüler und Schülerinnen gut und sicher zur Schule zu bringen. Die Rede ist von den über 200 Schülerlotsen und Schulwegpolizisten in Kärnten. Wie wichtig das Engagement ist, bestätigt die Schulleiterin der MS St. Jakob im Rosental, Karin Melcher: "Unsere Schüler stellen jedes Jahr rund 20 Schülerlotsen, die abwechselnd und gemeinsam mit drei Lehrern und Schulwegpolizisten an der viel befahrenen Bundesstraße für Sicherheit sorgen. Gar nicht auszudenken, wenn es dieses freiwillige Engagement nicht gäbe, das Verkehrsaufkommen ist ja massiv gestiegen."

Im Dienst einer guten Sache

In St. Jakob sind die Schülerlotsen schon seit 1966 aktiv, die heutige Direktorin war damals selbst als Schülerin im Dienst der guten Sache: "Obwohl damals sehr viel weniger Verkehr war, hatten wir schon das Bedürfnis, uns zu beteiligen. Ich selbst war vier Jahre lang aktiv und ich kann selbst bestätigen, dass man dabei viel Pflichtbewusstsein lernt." Kinder, die als Schülerlotsen aktiv sind, lernen früh, sich selbst zu organisieren und verlässlich zu sein. Karin Melcher: "Wir haben eine Liste, in der jeder nachlesen kann, wann er eingesetzt wird. Sollte jemand krankheitsbedingt ausfallen, organisieren die Kinder selbst gemeinsam mit den Lehrern Ersatz. Das funktioniert wunderbar." 

Allerdings können nicht nur Schüler ab der siebten Schulstufe aktiv werden, auch Eltern, Großeltern, Studierende oder sonstige Freiwillige können sich zum Schülerlotsendienst melden und leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Sicherung der Schulwege. 

Auch Eltern leisten mit Schulwegtraining einen großen Beitrag zur Sicherheit im Straßenverkehr
© (c) sicher unterwegs (Martin Nußbaum)

Wer selbst keine Möglichkeit hat, der trägt zumindest mit ein paar einfachen Tipps zu einem sicheren Schulweg bei. So sollte man besonders rund um Schulen gerade morgens besonders langsam fahren und die Kinder dabei genau im Blick haben. Besonders Volksschulkinder sind oft noch nicht ganz zuverlässig, was die Straßenverkehrsregeln angeht. "Wer eigene Kinder hat, der sollte rechtzeitig anfangen, den Kindern eine gewisse Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit im Straßenverkehr beibringen und zuzugestehen", so die Schuldirektorin. Die Kinder nicht überall mit dem Auto hinzubringen, stärkt deren Kompetenz im Straßenverkehr enorm und trägt somit zur Sicherheit bei.

Jetzt "Schülerlotsen des Jahres 2022/2023" nominieren

Natürlich gibt es viele Wege, wie man sich bei seinem Lieblings-Schülerlosten bedanken kann. Mit einem Lächeln und einem "Danke" früh morgens am Zebrastreifen, beispielsweise. Oder aber, mit einer Nominierung. Denn das Land Kärnten sucht auch in diesem Jahr die "Schülerlotsen des Jahres". 

Wer kann nominiert werden?

Jeder, der im aktuellen Schuljahr (2022/2023) aktiv im Schülerlotsen-Dienst ist und besonders freundlich, hilfsbereit, lustig oder vieles, vieles mehr! Eine Jury wählt den oder die Sieger - und natürlich gibt es tolle Preise zu gewinnen! 

Noch bis 23.10. können die Nominierungen abgegeben werden. Bei einer Preisverleihung werden die Sieger geehrt. Weitere Infos folgen nach Ablauf der Nominierungsfrist hier >>>

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Entstanden in Kooperation mit der Kärntner Landesregierung.
Entgeltliche Einschaltung.