Wer braucht schon die Malediven, wenn er eine grüne Oase direkt vor der eigenen Haustüre hat – doch was macht den Traumgarten aus? Und wie können Sie auch Ihren Garten in einen Ort der Entspannung verwandeln? Vorab: Egal, ob Sie viel oder wenig Fläche zur Verfügung haben und wie groß Ihr Budget ist, den Gartentraum kann jeder Naturfreund umsetzen. Doch bevor es ans Graben, Bepflanzen und Bebauen geht, empfehlen wir, eine Bestandsaufnahme vorzunehmen.

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Skizze anfertigen und Fachmann hinzuziehen

Vermessen Sie also Ihr Grundstück und fertigen Sie eine Skizze Ihres Wunschgartens an. So stellen Sie sicher, dass aus Ihrem Garten auch wirklich ein harmonisches Ganzes wird. „Man sollte sich genügend Zeit nehmen für die Planung, das Einholen von Angeboten und auch die Ausführung. Und es ist wichtig, seine Skizzen und Vorstellungen von einem Fachmann bewerten zu lassen, etwa wenn es um die Gestaltung von Einfahrten, Hausumrandungen, Hochbeeten, Mauern oder Pooleinfassungen geht“, erklärt Alexander Haring als Außendienstmitarbeiter der Firma Seesteiner.

Sich genügend Zeit für die Planung zu nehmen, ist ein wesentlicher Teil der Gartengestaltung
Sich genügend Zeit für die Planung zu nehmen, ist ein wesentlicher Teil der Gartengestaltung © Syda Productions - stock.adobe.c (lev dolgachov)

Zeit nehmen für die Planung

"Wir bieten Kunden daher einenOnline-Gartenplaner an, der es möglich macht, den Traumgarten in 3D zu gestalten. So kann man schon vorab am Bildschirm sehen, wie die eigenen Wünsche und Vorstellungen dann später im echten Garten aussehen werden", erläutert Haring. Die sorgsame Planung sei auch deswegen wichtig, weil es inzwischen sehr viele Kombinationsmöglichkeiten und Trends gebe. „Ob Pflaster, Terrassenplatten, Feuerstellen oder Outdoorküchen, man kann alles miteinander kombinieren. Besonders beliebt sind derzeit großformatige Platten, Betonmöbel und natürlich ein Augenmerk auf den Wohlfühlcharakter“, so Haring. Ebenso im Trend lägen Hochbeete aus Beton, da sie neben der Langlebigkeit eine besonders gute Wärmeentwicklung liefern würden. „Wichtig ist, dass man den Garten nicht zu voll räumt, es soll auch noch Bewegungsfreiraum geben. Und der Garten sollte ein Ort der Entspannung sein, man sollte nicht heimkommen und draußen nur Arbeit sehen.“

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Akzente setzen durch verschiedene Materialien

Daher liegen derzeit auch schattierte Pflasterungen im Trend. „Einerseits sind sie modern, liefern aber auch Auflockerung, vor allem bei geradlinig gebauten Häusern. Darüber hinaus sieht man auf schattierten Flächen nicht gleich jede Verschmutzung. Das sollte man bei Gestaltung auch bedenken“, empfiehlt Jasmin Regenye als Marketingverantwortliche bei Seesteiner. Besonders beliebt sei derzeit auch der Mix and Match-Trend. Denn mit unterschiedlichen Materialien und Farben im Garten können man Akzente setzen. „Man greift also zu Kies, Holz, Beton und kombiniert diese Materialien, etwa mit Grünpflanzen, Blumen oder Sitzelementen. Das lockert auf und verwandelt den Outdoor-Bereich in ein Freiluftwohnzimmer.“


Struktur im Garten schafft Abwechslung

So könne man den Garten auch leichter in verschiedene Bereiche einteilen und diese unterschiedlich nutzen. „Man kann etwa eine Feuerstelle mit Sitzwürfeln umranden oder auch mit Hochbeeten aus Beton oder einer Mauer. In einem anderen Bereich kann man eine Liege mit Schilf umranden und sich so einen kleinen Ort der Entspannung schaffen. Auch mit Brunnen, Skulpturen, einem Steingarten oder mediterranen Pflanzen können separate Räume im Garten entstehen“, schwärmt Regenye. Doch auch sie empfiehlt, sich viel Zeit für die Planung zu nehmen und Experten zu Rate zu ziehen, um Enttäuschungen zu vermeiden.

Entstanden in Kooperation mit Seesteiner.