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Gesundheitstalk mit ExpertenDrei Tipps, wie Sie Ihrem Schnupfen auf die Spur kommen

Schnupfen ist nicht gleich Schnupfen. Wenn Ihre Nase dauerhaft rinnt oder sich verstopft anfühlt, fragen Sie sich vielleicht, ob da eine chronische Ursache vorliegt. Drei Tipps, die Licht in die Sache bringen

Closeup of young European female isolated on gray background looking stressed, putting hands together as if she is praying with closed eyes to overcome depression and find solution to problem.
Sie haben Schmerzen rund um die Nase – und offene Fragen? Alles zum Thema Schnupfen erfahren Sie im Livetalk der Kleinen Zeitung am 23. Oktober © Damir Khabirov
 

Freies HTML (1bc3cf36)Einen Schnupfen hat jeder einmal - den nennt man in der Fachsprache akute Rhinosinusitis. Doch nicht immer ist ein Schnupfen eine vorübergehende Sache. Es gibt ihn auch in einer chronischen Form. Rinnt Ihre Nase seit Wochen und schmerzt Ihr Gesicht bei Druck? Ihr Geruchssinn war auch schon einmal besser?

Dann kann es sein, dass Sie an einer dauerhaften Entzündung der Nasenschleimhäute und der Nasennebenhöhlen leiden. Finden Sie im Folgenden drei Tipps, die Ihnen dabei helfen, den Ursachen Ihrer Beschwerden auf den Grund zu gehen. 

1. Akuter oder chronischer Schnupfen? Das ist hier die Frage!

Eines vorweg: Die Beschwerden eines chronischen Schnupfens (auch chronische Rhinosinusitis genannt) ähneln jenen eines akuten Schnupfens. Typisch sind: Verstopfte Nase, laufende Nase, Gesichtsschmerz, Druckgefühl und Riechstörung. Hauptsymptome einer akuten Nasennebenhöhlenentzündung sind starkes Druckgefühl im Kopf sowie stechende, drückende und pulsierende Schmerzen. Diese sind besonders ausgeprägt, wenn Sie sich schnell nach vorne beugen oder rasch aufstehen. In bis zu 90 Prozent der Fälle sind Viren die Verursacher.

Achten Sie darauf, ob Ihr Schnupfen nie ganz abklingt. Dann könnten z. B. Polypen in der Nase eine Rolle spielen Foto © conorcrowe

2. Wie lange dauern Ihre Symptome schon an?

All die oben genannten Beschwerden sind Ihnen bekannt, nur nicht in dieser drastischen Form? Bei der chronischen Form sind die Symptome meist weniger stark ausgeprägt, doch sie dauern an, und zwar länger als zwölf Wochen. Wenn Ihre Beschwerden also partout nicht ganz abheilen wollen, ist das ein Hinweis darauf, dass Ihrem Schnupfen womöglich eine chronische Ursache zugrunde liegt. Unser Tipp: Eingeschränkte Nasenatmung, Kopfschmerzen, kontinuierliche Nasensekretbildung sowie Riech- und Geschmacksstörungen nicht einfach hinnehmen, auch nicht in einer leichten Form! Denn es könnten auch Polypen eine Rolle spielen - und diese lassen sich gut behandeln.

Anosmia or smell blindness, loss of the ability to smell
Wenn Sie längere Zeit an Riechstörungen leiden, also Gerüche weniger gut wahrnehmen als sonst, sollten Sie zum Arzt gehen Foto © Microgen

3. Haben Sie Nasenpolypen? Fragen Sie Ihren Arzt!

Nasenpolypen sind gutartige Ausstülpungen der Schleimhaut. Ob sie in Ihrem Fall die Ursache für den Dauer-Schnupfen und die Beschwerden beim Atmen und Riechen sind, kann nur ein HNO-Arzt klären. Bei Polypen wird oft operiert, doch es gibt auch Alternativen ohne chirurgischen Eingriff. Der HNO-Experte OA Dr. Martin Bruch, tätig am Ordensklinikum Linz, weiß als Rhinosinusitis-Spezialist, dass es auch ohne OP gehen kann. "Kleinere Nasenpolypen können durch die Verabreichung von kortisonhaltigen Medikamenten wie bestimmten Nasenspray, gut behandelt und ihr Wachstum gehemmt werden." Diese Therapie zeigt bereits nach wenigen Wochen Wirkung. Neben kortisonhältigen Medikamenten und Chirugie gibt es auch noch eine gänzlich neue Behandlungmethode, sogenannte Biologika.

Gut ist alles, was Ihre Beschwerden lindert. Bei akutem Schnupfen oft im Einsatz: Rotlicht, Inhalation, Nasendusche. Auch viel Wasser zu trinken ist hilfreich Foto © drubig-photo

Schnupfen oder chronische Rhinosinusitis?

Erfahren Sie mehr darüber im Live-Gesundheitstalk der Kleinen Zeitung. Betroffene haben am 23. Oktober um 18 Uhr die tolle Gelegenheit, mit dem HNO-Experten OA Dr. Martin Bruch all ihre offenen Fragen zu klären. Klicken Sie einfach auf diesen Link: Gesundheitstalk

 

Entstanden in Kooperation mit Sanofi.