Ist er auch Ihr ganzer Stolz im Garten? Uralt oder liebevoll selbst gezogen, perfekt in Form geschnitten, immergrün: der Buchsbaum? Haben Sie Ihren Buchs in letzter Zeit auch schon einmal genauer betrachtet? Falls nicht, sollten Sie das gleich nachholen. Viele, die jetzt im Frühling Ihre Buchsbaumkugeln und -hecken in Form schneiden wollen, entdecken plötzlich abgefressene Stellen, die aussehen, als wären sie mit Spinnweben überzogen. Die schlechte Nachricht: Hier ist die Raupe des Buchsbaumzünslers, eines Kleinschmetterlings aus Ostasien, am gefräßigen Werk. Binnen kürzester Zeit sind Buchsbaumsträucher kahl gefressen. Die gute Nachricht: gibt es leider nicht. Die Raupe hat keine natürlichen Feinde. Für Vögel und andere potenzielle Räuber ist sie ungenießbar, weil sich die Raupe ausschließlich von den giftigen Buchsbaumblättern ernährt.
Schädlingsplage
Der Buchsbaumzünsler frisst sich durch Kärntens Gärten
Eine kleine grün-schwarze Raupe "Nimmersatt" frisst sich auch heuer wieder durch Buchsbaumhecken und -kugeln in Kärntens Gärten. Vor Jahren wurde die Raupe des Kleinschmetterlings aus Ostasien eingeschleppt und hat sich mittlerweile in ganz Mitteleuropa ausgebreitet. Gegen den Pflanzenschädling gibt es kein wirksames Mittel. Von Eva-Maria Watscher.
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