AMA-AuswertungMilchpreis fällt wieder: Minus zehn Prozent in zwei Monaten

Ende 2017 haben Landwirte im Schnitt noch 42 Cent pro Kilogramm Milch erhalten. Im Februar waren es nur noch 38,2 Cent.

Kuh in Melkstall
Kuh in Melkstall © Jürgen Fuchs
 

Die Erzeugermilchpreise sind wie von der Branche erwartet zum Jahresanfang gesunken. Die Molkereien bezahlten im Jänner im Gesamtdurchschnitt netto 40,27 Cent/kg an die Landwirte aus, geht aus einem Marktbericht der Agrarmarkt Austria (AMA) hervor. Damit wurde mehr ausbezahlt als im Jänner der vergangenen zwei Jahre. Der Preis dürfte laut AMA-Schätzungen aber weiter sinken.

Für den Februar rechnet die Behörde mit durchschnittlich 38,20 Cent/kg Milch im Schnitt aller Qualitäten mit durchschnittlichem Fettgehalt. Gegen Jahresende 2017 erhielten die Bauern noch an die 42 Cent - nach einem Tiefstand 2016 mit nur gut 31 Cent pro Kilo.

Zum Vergleich sank der Erzeugermilchpreis in Deutschland zum Jahresstart auf 35 Cent.

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tannenbaum
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Angst, liebe Bauern. Den Einkommensverlust gleicht euch eh der Steuerzahler aus. Eigentlich müssten wir die Lebensmittel eh gratis in den Supermärkten erhalten, bei den Summen, die ihr an Förderungen kassiert! Blöd ist es es nur bei jenen Bauern, die Förderungen kassieren, aber absolut nichts produzieren! Da sind unsere Steuergelder komplett hinausgeschmissenen.

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Motorsäge
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Lieber Tannenbaum

Ich als Milchbäuerin bin Ihnen unendlich dankbar für Ihre ermutigenden Worte. Da wir Bauern, dank der Förderungen im Schlaraffenland leben, mache ich mir keine Sorgen. Es wundert mich nur, dass wir 2010 895 Milchviehbetriebe im Bezirk Melk gehabt haben, und 2016 sind es nur mehr 595 Milchviehbetrieben. Ach ja, die leben jetzt von den Förderungen. Ich finde es sehr bedauerlich, dass der Neid die Menschen so engstirnig macht.

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