Unter anderem durch verschiedene Energieeffizienzmaßnahmen, Emissionsreduktionen aus Dienstreisen und nachhaltigem Materialeinsatz will die Uni Wien bis 2030 rund 32.000 Tonnen CO2 jährlich einsparen. "Mit dem Ziel Klimaneutralität setzen wir alle technisch, organisatorisch und wirtschaftlich realisierbaren Reduktionsmaßnahmen um. Dennoch bleibt ein nicht vermeidbarer Rest-Fußabdruck, der bei rund einem Drittel der ursprünglichen Emissionen liegt", sagte Vizerektor Nikolaus Hautsch gegenüber der APA. Durch die von der Universität Wien geführte Tropenforschungsstation La Gamba habe man "die einzigartige Chance, Kompensation nicht nur durchzuführen, sondern gleichzeitig auch zu erforschen und in laufende Projekte zu Klimawandel, Biodiversität und Nachhaltigkeit zu integrieren".
Wien
Uni Wien kompensiert CO2-Emission mit Regenwald-Projekt
Die Universität Wien hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 klimaneutral zu sein. Ausgehend von ihrer Treibhausgasbilanz 2019 (50.100 Tonnen CO2) will sie mit verschiedenen Maßnahmen ihre Emissionen um rund zwei Drittel senken. Der nicht vermeidbare Rest-Fußabdruck von 17.500 Tonnen CO2 soll durch Investitionen in uni-eigene, wissenschaftsnahe Klimaschutzprojekte kompensiert werden. Mit dem "Regenwald der Universität Wien" in Costa Rica wird nun ein erstes Vorhaben realisiert.
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