Um Forderungen nach besserer Bezahlung und einer 35-Stunden-Woche bei Lohnausgleich mehr Nachdruck zu verleihen, fanden sich gestern Mitarbeiter privater Gesundheits–und Sozialeinrichtungen zu einer Protestkundgebung am Alten Platz in Klagenfurt ein. Heute ab 13 Uhr gehen die Verhandlungen mit den Arbeitgebern in Wien in die nächste – vierte – Runde. Valid Hanuna, Betriebsratsvorsitzender der AVS, sitzt für seine Kärntner Kollegen am Verhandlungstisch und droht, sollten sich die Arbeitgeber nicht bewegen, mit Konsequenzen: „Dann ist alles möglich.“ Die derzeit gebotenen 2,25 Prozent Gehaltserhöhung sind ihm zu wenig. Das sieht auch GPA-Landesvorsitzende Jutta Brandhuber so: „De facto ist das ein Minus. Wir sind keine Menschen zweiter Klasse.“