Sie kamen aus RumänienSechs Pflegerinnen bei Busunfall am Triebener Tauern verletzt

Ein mit acht Pflegerinnen besetzter rumänischer Kleinbus geriet Freitagfrüh zwischen Trieben und Pöls ins Schleudern und krachte in einen Erdwall. Eine 58-Jährige wurde schwer, fünf weitere Frauen leicht verletzt.

© FF St. Oswald
 

Es war leider nicht der erste Unfall dieser Art: Freitagfrüh verunglückte ein rumänischer Kleinbus, der mit acht Pflegerinnen besetzt war, auf dem Triebener Tauern. Dabei wurde eine 58-Jährige schwer verletzt, fünf weitere Frauen im Alter zwischen 34 und 63 Jahren wurden leicht verletzt. Sie alle sind rumänische Staatsbürgerinnen, die meisten von ihnen sind aber auf einem Wohnsitz in Österreich gemeldet, weil sie hier in der 24-Stunden-Pflege in Privathaushalten tätig sind.

Am Steuer des Kleinbusses saß ein 31-jähriger Rumäne, der auf der B 114 von Trieben Richtung Pöls unterwegs war. Aus unbekannter Ursache geriet der Fahrer in einer Rechtskurve auf das Straßenbankett, das Fahrzeug geriet ins Schleudern und prallte gegen einen Erdwall.

Die schwer verletzte 58-Jährige wurde stationär im Spital Judenburg aufgenommen, die fünf leicht verletzten Frauen konnten die Spitäler Judenburg bzw. Kalwang nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.

Erst im Oktober 2017 war es in der Slowakei zu einem tragischen Unfall eines Kleinbusses gekommen, bei  dem sieben Pflegerinnen (zwei davon waren in der Steiermark tätig) ums Leben kamen. Damals wurde Kritik an den Sammeltaxis laut, weil deren Fahrer - so der Vorwurf - oft tage- und nächtelang unterwegs seien, zumal sie nicht den strengen Aufzeichnungspflichten wie bei Bussen und Lkw unterliegen würden.

 

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