Bei strahlendem Sonnenschein und bis zu 17 Grad in der Oststeiermark kamen am Montag - mitten im Jänner - Frühlingsgefühle auf. Selbst auf der höchstgelegenen Messstation der Steiermark, am Dachstein auf 2500 Meter Seehöhe hatte es zarte Plusgrade, selbst auf 1300 Meter (etwa auf der Stolzalpe) Seehöhe erreichten die Temperaturen bis zu 12 Grad.

Und das sind die "Hitzepole" der Steiermark am Montag:

  • Hartberg: 17,0 Grad (Temperatur-Maximum um 15.20 Uhr)
  • Fürstenfeld: 16,9 Grad
  • Gleisdorf : 16,4 Grad
  • Feldbach 16,3 Grad
  • Graz-Universität: 15,7 Grad

"Ein Rekord ist das aber nicht. Am 10. Jänner 2015 hatte es in Graz 21 Grad", erklärt Zamg-Meteorologe Hannes Rieder. Sehr wohl hat dieser Jänner 2018 aber das Zeug dazu, unter die fünf wärmsten der Messgeschichte einzugehen.

Riesig ist der Unterschied vor allem im Vergleich zum Jänner des Vorjahres. Da hatte es im Monatsschnitt an der Messstation Graz minus 4,4 Grad. Heuer liegt man hier bis dato bei plus 2,4 Grad - Es war also im kompletten Monatsschnitt um fast sieben Grad wärmer als im Vorjahr.

Schnee in Sicht

Doch auf den Frühling im Jänner folgt wieder der Winter! Am Donnerstag, pünktlich zu Februarbeginn, wird es merklich abkühlen, sagt Zamg-Meteorologe Albert Sudy. Zunächst wird es im ganzen Land noch regnen. "Der Niederschlag könnte aber in der Nacht zum Freitag selbst in den Niederungen im Süden in Schnee übergehen.", sagt Sudy. Ob es auch in Graz weiß werde, hänge davon ab, ob die Abkühlung zu Beginn der Niederschläge eintreffe oder erst zum Ende. "Die Möglichkeit für Schnee besteht aber durchaus überall im Land", so Sudy.