"Der Baustopp ist ein Gebot der Stunde, wenn Velden als Tourismusort auch in Zukunft attraktiv bleiben soll", sagte Vouk am Montag gegenüber der APA. Die Gemeinde habe sich einen Experten aus der Steiermark geholt, der mit neutralem Blick von außen die Raumplanung für diesen Bereich erstellt habe. Nach dem Gemeinderatsbeschluss wurde zudem ein Planungsausschuss installiert. "Da sind auch Veldens Touristiker mit im Boot", erklärte Vouk. Der Baustopp bedeute aber nicht, dass etwa Renovierungen oder Investitionen in Qualitätsverbesserungen bestehender Betriebe ausgeschlossen würden: "Investitionen, die ins Leitbild passen, können selbstverständlich weiterhin stattfinden."
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Velden will letztes Grünland am See mit Baustopp erhalten
Die Wörtherseegemeinde Velden will die letzten Grünräume und Freiflächen am Seeufer bzw. in unmittelbarer Seenähe vor weiterer Verbauung schützen. Aus diesem Grund wurde vom Gemeinderat einstimmig ein zweijähriger Baustopp verfügt. Betroffen sind laut Bürgermeister Ferdinand Vouk (SPÖ) rund 12,5 Hektar Fläche, der Bereich reicht von Auen am Südufer bis zur Gemeindegrenze zu Techelsberg.
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