"Es ist eine grauenhafte Geschichte. Man sieht, was in der Republik Österreich getrieben wird": Am vergangenen Mittwoch wurden einem Landwirt in der Südoststeiermark 20 Jungstraußen behördlich abgenommen, die Bezirkshauptmannschaft hatte zuvor ein Tierhalteverbot ausgesprochen. Der Straußenbesitzer fühlt sich als Opfer behördlicher Willkür und will nun alle zur Verfügung stehenden rechtlichen Mittel ausschöpfen – gegen den Staat, den er als solchen nicht anerkennt: Er bezeichnet sich selbst als Bürger des Staates Steiermark und des Staatenbundes Österreich. In Kärnten steht nun erstmals in Österreich ein Polizist vor Gericht, der den Staat nicht mehr anerkennt. Die mögliche Strafe bei Verurteilung reicht hier von einem Verweis bis zur Entlassung.