Schon im Frühjahr 2013 war auf den Gängen des Verteidigungs- und des Außenministeriums in Wien zu hören, dass der übereilte Abzug vom Golan ein heftiges Streitthema zwischen den Ministern Gerald Klug und Michael Spindelegger war. Der eine wollte den Abzug, der andere nicht. Am Ende stellten sich beide hin und verkündeten ihn gemeinsam mit Kanzler Faymann. Schon damals wurden Gerüchte laut, es sei eine politische Entscheidung von Klug, weil das zunehmende Risiko für die Soldaten ein politisches Risiko vor den Wahlen sein könne. Wusste er da von dem mitgefilmten Zwischenfall?
Bundesheer-Skandal
Die Teile fügen sich zusammen
War der Golan-Film doch der Auslöser für den übereilten Abzug aus der UN-Mission durch das Verteidigungsministerium?