Kärnten

Studie: Homöopathie bringt Kostenersparnis

Die Österreichische Gesellschaft für Homöopathische Medizin stellte am Freitag ihren neuen Präsidenten Erfried Pichler vor. Laut Pichler verringere Homöopathie Krankenstände. Davon will man nun die Kassen überzeugen.

© KLZ/Hoffmann
 

Eine Doppelblindstudie an Sepsis-Patienten auf der Intensivstation am Wiener AKH belegte es: Die Überlebensrate der mit Homöopathie behandelten Patienten war weitaus höher als die der Placebo-Gruppe. Auch bei Schädel-Hirn-Traumen oder Knollenblätterpilzvergiftungen sei Homöopathie wirksam, erklärte Arzt und Chemiker Fritz Dellmour bei der Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Homöopathische Medizin, die am Freitag ihren neuen Präsidenten, den Klagenfurter Allgemeinmediziner Erfried Pichler, vorstellte.

Laut Schweizer Studie sei Homöopathie um 15 Prozent günstiger als Schulmedizin, in Holland habe eine Studie an 150.000 Versicherten eine Kostenersparnis von 25 Prozent und eine Verminderung von Krankenhausaufenthalten um 38 Prozent ergeben, führte Pichler ins Treffen. Homöopathie verringere auch Krankenstände. Davon wolle man nun die Krankenkassen überzeugen.

Im Reagenzglas nachweisbar

Die Arzneiinfo sei im Reagenzglas nachweisbar und digital speicherbar. Immer mehr Tierärzte werden aufgrund der Erfolge Veterinärhomöopathen, erläuterte Bildungsreferent Michael Hajek. Die ärztliche Fortbildung schließe mit dem Diplom für Komplementärmedizin ab. In Kärnten besitzen es 40 Ärzte.

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