Neue AllianzLauda bietet mit Condor 100 Millionen Euro für Niki und Air-Berlin-Teile

Niki Lauda gibt mit Condor ein Angebot für 38 Maschinen der Air Berlin und Niki ab und bietet dafür rund 100 Millionen Euro. Flugbetrieb bei Air Berlin normalisiert sich.

FORMEL-1-GP VON OeSTERREICH - FAHRERLAGER: LAUDA
Niki Lauda legte ein Angebot für 38 Maschinen der Air Berlin. © APA/ERWIN SCHERIAU
 

Kurz vor Ende der Bieterfrist für die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin hat sich offenbar eine neue Allianz gebildet. Einem Bericht des "Kurier" zufolge will Niki Lauda gemeinsam mit der Fluggesellschaft Condor für 38 Maschinen der Air Berlin und ihrer Tochter Niki ein Angebot abgeben. Am Freitag endet die Bieterfrist. Im Ö1-Morgenjournal erklärte Lauda, rund 100 Millionen Euro investieren zu wollen.

Es gibt eine Reihe von Interessenten für die Airline, die seit Jahren rote Zahlen schreibt, aber begehrte Start- und Landrechte hält.

Air Berlin - Flugbetrieb normalisiert sich

Nach zahlreichen Flugausfällen in den vergangenen Tagen normalisiert sich der Flugbetrieb von Air  Berlin wieder. Man habe die begründete Hoffnung, dass heute ein normaler Tag werde, sagte eine Sprecherin der Fluggesellschaft am Donnerstagvormittag.

Nach Angaben des Unternehmens wurden in Berlin-Tegel vier Verbindungen gestrichen, in Düsseldorf zwei und in Frankfurt eine. In Stuttgart musste die Airline zwei Flüge annullieren. Dabei spielen laut Air Berlin auch die Auswirkungen des Hurrikans Irma eine Rolle. Die Zahl der Krankmeldungen gehe ebenfalls weiter zurück, so die Sprecherin: "Immer mehr Piloten melden sich fit zum Dienst."

Weil etliche Piloten sich krankgemeldet hatten, waren am Dienstag und Mittwoch rund 200 Flüge ausgefallen. Die Niki-Mutter Air Berlin hatte im  August Insolvenz angemeldet. Die angeschlagene Fluglinie verhandelt mit der Lufthansa und weiteren Airlines über einen Verkauf von Unternehmensteilen. An diesem Freitag endet die
Bieterfrist.

Die Offerte in noch ungenannter Höhe werde am Freitag beim Insolvenzverwalter abgegeben, kündigte Lauda an. Der Gründer und frühere Besitzer der Niki will den Angaben zufolge 51 Prozent des Konsortiums übernehmen und künftig ausschließlich touristische Ziele anfliegen. Für Fluggäste solle die Condor-Mutter Thomas Cook sorgen. Ein Condor-Sprecher dementierte die Meldung nicht. Man stehe weiterhin bereit, eine aktive Rolle bei der Restrukturierung der Air Berlin und der Niki zu spielen, erklärte er in Frankfurt.

Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin hatte vor vier Wochen Insolvenz angemeldet und verhandelt unter anderem mit dem Primus Lufthansa über einen Verkauf von Unternehmensteilen. Der deutsche Marktführer könnte rund 90 der 144 Flugzeuge übernehmen, hieß es zwischenzeitlich. Verhandelt wird laut Air Berlin auch mit drei weiteren Airlines. Beobachter nennen etwa Easyjet und Condor. Interesse angemeldet haben auch der Nürnberger Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl und der frühere EnBW-Chef Utz Claassen. Aus Berlin hoben eine Spedition und ein Hotelier die Hand, aus Österreich Niki Lauda. Als letzter brachte sich der chinesische Betreiber des Flugplatzes Parchim ins Gespräch.

Wöhrl warnte unterdessen vor einem Scheitern der Gespräche. Mögliche Investoren könnten durch die jüngsten Flugausfälle "verunsichert werden und sich aus dem Bieterverfahren zurückziehen. Bisher konnte ich unsere Partner bei der Stange halten, aber auch in diesem Kreis fragt man sich, ob die Piloten wissen, was sie tun." Wöhrl will das Unternehmen als Ganzes erhalten und für die Airline bis zu 500 Millionen Euro bieten.

Seit Tagen fallen bei Air Berlin zahlreiche Flüge aus, weil etliche Piloten sich krankgemeldet hatten. Hinter der Krankheitswelle wird ein illegaler Streik der Piloten vermutet. Am Mittwoch gab es dann die Entwarnung: Viele Crews wollten an ihre Arbeitsplätze zurückkehren.

Wöhrl befürchtet, dass der staatliche 150-Millionen-Euro-Kredit verbraucht sein könne, ehe die Kaufverträge ausgehandelt seien. Das würde zur "Einstellung des Flugbetriebes und damit möglicherweise zu einem klassischen Insolvenzverfahren führen", sagte er. Die deutsche Regierung hatte den Kredit bewilligt, um den Flugbetrieb während des Insolvenzverfahrens zu sichern. Von den 150 Millionen Euro seien bereits 24 Millionen Euro an die Fluglinie überwiesen worden, meldete die Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise in Berlin.

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Danke für Ihr Verständnis.

max13
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Die nächste Pleite ist vorgezeichnet!

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Spitzer Walter
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Aber

die würde schon der Staat auffangen.

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georgXV
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?

und ein Quasimonopol der Lufthansa / AUA / Eurowings ist "nach allen Möglichkeiten der Kunst" zu verhindern !!!

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