Lohnstatistik

95 Prozent der Beamten mit mehr als 30.000 Euro brutto

Die Statistik Austria hat die Lohnsteuerstatistik für das Jahr 2014 veröffentlicht. Die Steuereinnahmen sind deutlich stärker gestiegen als die Bruttoeinkommen. Bei der Einkommensverteilung fällt auf, dass der Staatsdienst besonders lukrativ ist.

Einkommenssteuererklaerung
© fotolia
 

Laut Berechnungen der Statistik Austria sind die Einnahmen durch Lohnsteuern 2014 um 4,7 Prozent gestiegen. Die Bruttobezüge verzeichneten jedoch nur ein Plus von 2,8 Prozent.

Es gab vergangenes Jahr insgesamt 6,7 Millionen lohnsteuerpflichtige Österreicher. Darunter waren 1,65 Millionen Arbeiter, 1,97 Millionen Angestellte, 193.059 Beamte und 342.927 Vertragsbedienstete beim Staat. Den 4,3 Millionen Erwerbstätigen stehen 2,4 Millionen Pensionisten gegenüber.

Im Durchschnitt verdienten Männer 2014 48.579 Euro brutto im Jahr, Frauen kamen auf 37.847 Euro brutto im Jahr. Bei den Löhnen fällt auf, dass die mehr Hälfte der Arbeiter unter 30.000 Euro brutto im Jahr verdient, über 500.000 Arbeiter verdienen sogar weniger als 10.000 Euro. Bei den Angestellten verhält es sich ähnlich, allerdings liegen die meisten Einkommen hier zwischen 10.000 und 20.000 Euro brutto im Jahr.

Staatsdienst lohnt sich

Die Einkommenssituation der Beamten und Vertragsbediensteten steht im krassen Gegensatz zu jener der Privatangestellten. Bei den Beamten verdienen fast 95 Prozent der Menschen mehr als 30.000 Euro brutto im Jahr.

Auch bei den Vertragsbediensteten kommen 55 Prozent über diese Verdienstgrenze. Nur zehn Prozent von ihnen bekommt weniger als 10.000 Euro brutto im Jahr.

Zwischen 22 Uhr und 8 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

IDoc
0
2
Lesenswert?

Die KZ hat´s mit der Lohnstatistik...

sie setzt irgendwelche Zahlen im Raum, ohne sie zu kommentieren.

Ich bin Spitalsarzt, KEIN Beamter und verdiene ca. € 7000,-- im Monat - und ich bin es sicher Wert.

...und bevor jetzt wieder ein paar Neider aufwachen: JEDER in Österreich kann studieren und sich im öffentlichen Dienst bewerben !!!

Antworten
Hubert9065
0
1
Lesenswert?

Hubert sagt

Genau! Mit einer Parteispende bekommt jeder seinen Job im System. Ich habe nicht Studiert und verdiene 10.000,00 Euro im Monat inklusive Firmenwagen und Fahrer. Danke Danke Danke. Noch was, bitte bitte gehen Sie wählen.

Antworten
IDoc
0
0
Lesenswert?

Hubert, meine Position habe ich erarbeitet - genau wie du die deine, nehme ich an

nicht jeder, der im öffentlichen Dienst arbeitet ist ein Parteibonze !!

Übrigens: Toll, dass du mehr verdienst als ich - du bekommst es SICHER NICHT geschenkt.

Hoffentlich stürzen sich jetzt nicht die Neide auf Dich.

Antworten
kiwi1994
3
6
Lesenswert?

Vergleich hinkt

Beamte verdienen hauptsächlich deshalb mehr, weil sie im Schnitt älter sind und einen höheren Alademikeranteil haben!

Antworten
top8
11
4
Lesenswert?

Redakteure

sind privatangestellte und zahlen damit auch ordentlich ein, während 100 % des gehalts bei staatsangestellten der steuerzahler einzahlt! Den unterschied sollte man sehen!

Antworten
belgium
2
1
Lesenswert?

Ist das das schlechte Gewissen der Kl.Z.wenn sie diesen Artikel aus den Schlagzeilen vrschwindenläßt !!

Antworten
Politeios
0
7
Lesenswert?

was ist mit Durchschnittgehalt

der Zeitungsfritzen?

Antworten
salzburg21
1
10
Lesenswert?

Rechtschreibfehler

Liebe KZ,
bitte versuchen sie Themen besser (nicht nur populistisch) zu recherchieren und endlich einmal einen Text ohne Rechtschreibfehler zu produzieren.
Danke.

Antworten
IDoc
1
1
Lesenswert?

Ich find´s nur interessant, dass gerade jetzt dieser Artikel veröffentlich wird, wenn es um die Gehaltsverhndlungen in der KABEG geht...

.

Antworten
Memento mori
9
11
Lesenswert?

Auf jeden Fall verdient der Redakteur dieses Artikels

mehr als ihm zusteht. Was ihm zusteht schreibe ich an dieser Stelle nicht - es würde als bedrohend aufgefasst werden. Schlimm wenn jemand so eine Schlagzeile präsentiert und ohne Hirn irgendwelche Zahlen ohne Hintergrund kopiert. Noch dümmer gehts nicht. Man schaue sich die Anfangsgehälter von Staatsdienern und Privatwirtschaft an.... In der Privatwirtschaft hätte ich in den ersten 15 Jahren wesentlich mehr verdient. Mit wesentlich meine ich um die 30 - 40%! Aber wenn jemand hirnlos Stimmung machen will, etwas was man von sonst von Strache gewohnt ist - dann legt man halt die Zahlen anders aus. Herr Redakteur - mit Journalismus hat ihr Bericht nichts zu tun. Sie sollten bei der Krone oder bei Österreich anheuern..

Antworten
razor
6
7
Lesenswert?

Und auf diverse Rechtschreibfehler im Artikel wollen wir erst gar nicht eingehen

Nicht genügend. Setzen!

Antworten
ildefonso
8
9
Lesenswert?

Die übliche untergriffige Stimmungsmache...

...eine umfangreiche Statistik und man greife sich als Schlagzeile die Beamten raus. Nunja, wäre mal zu überlegen ob es in Zukunft nich wert ist weiter ein Abo dieser Zeitung zu beziehen...

Antworten
ildefonso
3
11
Lesenswert?

Re: Die übliche untergriffige Stimmungsmache...

Immerhin steht nämlich hier auch, dass Männer im Durchschnitt in Österreich 48.000 verdienen, dh. somit auch dass viele Beamten mit 30.000 unter diesem Durchschnitt liegen. Also...

Antworten
belgium
8
21
Lesenswert?

Die übliche Beamtenhatz der Kl.zeitung. Das gibt ca 2000 € brutto monatlich-ein gigantisches Gehalt.Legen sie die Gehälter der Redakteure offen ! Bei der Statistik wäre auch zuberücksichtigen daß es keine geringfügig Beschäftigte,hilfsarbeiter etc.gibt .Auch gibt es keine Abfertigung ! Also Kl.z.nur weiter mit solchen Schlagzeilen !!

Antworten
GrazDriver
2
15
Lesenswert?

Kleine Zeitung Redakteure

verdienen sicher auch nicht mehr als 10.000 Euro "brutto" jährlich. Nach diesem Artikel sollte der Gehalt jedenfalls in diese Richtung sofort angepasst werden. Im Schnitt € 1.600,-- netto monatlich für Beamte - na und?

Antworten
Konstantin71
3
9
Lesenswert?

Wie kann Verwaltung..

jemals lukrativ sein?

Antworten
dominateur
4
4
Lesenswert?

Lukrativ ist nicht korrekt; "Effizient" wäre die richtige Zuordnung ...

und das wäre auch zu erreichen!

Antworten
apollo2010
7
11
Lesenswert?

Welche BEAMTEN

Der Beamtenstatus wurde am 08. Mai 1945 aufgehoben!
Dies ist auch im Beamtendienstrechtsgesetz (BDG) ersichtlich: BDG §1
Anwendungsbereich. … alle Bediensteten … im Dienstverhältnis zum Bund … werden … als „Beamte“ bezeichnet.

Antworten
ASVG Rentner
14
11
Lesenswert?

Dank des Neugebauers verdilenen die Beamten mehr

Daher gehört Neugebauer ausgezeichnet.

Antworten
Skyfox30
14
16
Lesenswert?

...kleiner Unterschied ...

... sie bekommen mehr - ob sie es verdienen?...

Antworten
TheSailor
19
23
Lesenswert?

Die Kombination aus Jobgarantie + hohem Gehalt ist gegenüber den Angestellten in der Privatwirtschaft nicht gerecht. Ein wenig Bescheidenheit seitens der Beamten wäre wünschenswert.

Antworten
DSV
3
1
Lesenswert?

Bescheidenheit? Wissen Sie was ein Beamter mit 26 Jahren und einer Zugehörigkeit von 8 Jahren als Zusteller verdient? Ich weiß aber was ein LKW-Fahrer mit gleichen Voraussetzungen mit Auslandsfahrten verdient!!!! 2.600.00 Euro netto!!!!!!!!!

Antworten
HeinrichDerGroße
8
13
Lesenswert?

@the sailor...!

Bescheidenheit bei den Beamten?
Das ist aber ganz lieb von dir...!
Schiff ahoi!

Antworten
ImSinneDerAgb
6
18
Lesenswert?

Ist verständlich, dass man gegen Beamte wettert,

man wird ja schließlich nie zu Beamtenfesten eingeladen oder erhält gar Aufträge für Anzeigenschaltungen.

Das wir Milliarden in eine ineffiziente Sozialindustrie stecken oder unser Kanzler 110 Milliarden Schulden gemacht hat, darauf wird nicht eingegangen.

Wie gesagt, wer das Buffet bezahlt, erhält die besten Berichte.

Antworten
wissennix
7
22
Lesenswert?

anders

es gab Zeiten da verdiente man in der privatwirtschaft dreimal so viel. da wurden die beamten ausgelacht. eins war damals so wie heute: beamte müssen kritisiert werden. ihre Existenz ist oft unerwünscht.

Antworten
nestroy1
19
20
Lesenswert?

Wahrscheinlich ist es der höhere Gehalt der Beamten, weshalb sie auch früher in Pension müssen!

Die Last der Verantwortung und der Stress alle Zulagen jedes Monat auf Richtigkeit und Vollständigkeit zu überprüfen, fordert eben gesundheitlich schon seinen Tribut!
;).
Aber ernsthaft, wie lange glaubt man wird der Bürger diese Schieflage noch finanzieren. Und dann kommt noch die Pensionsungerechtigkeit dazu!
Es wird Zeit, dass hier endlich ernsthafte Reformen angegangen werden, oder der Protest der Zahler wird durch die Politik nur mehr schwer zu besänftigen sein. Schon jetzt nutzen immer mehr erfolgreiche Nettozahler die legalen Möglichkeiten in andere Länder auszuweichen, die keine derart hohen Strukturkosten haben! Irland, Schweiz, England sind nur einige wenige Beispiele, die äußerst erfolgreich agieren.

Antworten
 
Kommentare 1-26 von 47

Bei der Erstellung von Kommentaren haben Nutzer rechtliche Bestimmungen (z. B. Privat-, Strafrecht), die Netiquette und Forenregeln einzuhalten. Was wir in diesem Forum nicht dulden: Beschimpfungen, Verspottungen, Belästigungen, Ehrbeleidigungen, Verhetzung, Diskriminierung in jedweder Form, Rassismus, Aufrufe zu Gewalt oder gar Selbstjustiz. Beiträge, die diesen Bestimmungen zuwiderlaufen, werden bei Kenntnis gelöscht, Nutzer im Wiederholungsfall gesperrt. Zudem behalten wir uns die stundenweise oder völlige Schließung von Foren vor. Wir weisen Sie darauf hin, dass wir auch keine Links zu anderen Websites akzeptieren.
Als Nutzer stimmen Sie der Speicherung der von Ihnen angegebenen Daten (Stamm-, Verkehrsdaten, etc.) ausdrücklich zu. Die angegebenen Daten werden an staatliche Stellen (z. B. Polizei, Gericht) bei Untersuchung von vom Nutzer verbreiteten Materialien, oder sonst vorgenommenen ungesetzlichen Aktivitäten, weitergegeben. Weiters werden angegebene Daten (Name und Adresse) an sonstige Dritte bei Verletzung von Rechten oder sofern deren Rechtsverletzung nachvollziehbar behauptet wird (zB gem. § 18 Abs. 4 ECG), weitergegeben. Mit der Erstellung von Kommentaren stimmen Sie dem ausdrücklich zu und verzichten auf die Geltendmachung von jeglichen Ansprüchen. Siehe dazu auch unsere Forenregeln/Betriebsbedingungen in den AGB.