Wer für die KPÖ in Graz antritt
Neue Kandidaten und Platz zwei als Ziel: wie sich die KPÖ für die Graz-Wahl aufstellt.

Jetzt hat sich auch die KPÖ für die Grazer Gemeinderatswahl am 5. Februar festgelegt. Im Bildungsverein der KPÖ Steiermark im Volkshaus wurden die Kandidaten gewählt und vorgestellt – neu sind: Kulturmanagerin Sahar Mohsenzada, der Justizwachebeamte Horst Alic, die Pädagogin Sigrid Zitek und der Mediziner Hans-Peter Meister. Mit der Malerin Erika Lässer-Rotter wurde eine Aktivistin der Bürgerinitiative „Rettet die Mur“ ins Wahlteam genommen.
Spitzenkandidatin bleibt einstimmig Vizebürgermeisterin Elke Kahr. Ihre Ziele: Verteidigung des zweiten Platzes – und bei der Wahl vor der FPÖ zu liegen. Bei der vergangenen Wahl hatte die KPÖ rund 22.000 Stimmen erhalten: „Jede einzelne Stimme muss wieder erarbeitet werden.“
Kahr positioniert ihre kommunistische Partei als „politische Kraft, die nicht von oben herab handelt, die für soziale Gerechtigkeit kämpft und politische Lösungen zustande bringt“. Kahr thematisierte auch das Murkraftwerk und dass damit das städtische Budget Jahrzehnte belastet sei und das Geld woanders besser aufgehoben wäre. Sie kritisierte auch die vom Land beschlossene neue Wohnbeihilfe.
Gewählt wurden auch die Listen-Ersten für die Bezirksratswahlen.

