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Eine Trennung, die eine Frage der Zeit war

Das Kärntner Beachvolleyball-Duo Xandi Huber und Robin Seidl geht ab sofort getrennte Wege. Unterschiedliche Auffassungen und verschiedene Interessen führten zu diesem Schritt.

Seidl/Huber spielten sieben Saison zusammen
© GEPA pictures
Seidl/Huber spielten sieben Saison zusammen
Denise Maryodnig
Redakteurin Sport

"Es war nicht immer leicht, mit ihm auf dem Court zu stehen. Daraus haben wir nie einen Hehl gemacht. Jetzt will ich etwas Neues", sagt Xandi Huber, für den bereits nach Rio klar war, dass es keine gemeinsame weitere Zukunft für Robin Seidl und ihn geben wird. Bereits 2012 trennte sich das Duo, raufte sich noch einmal zusammen, um die Olympischen Spiele in Angriff zu nehmen. "Es hätte kein schöneres Ende für uns geben können", erinnert sich Seidl an sieben Jahre inklusive Höhen und Tiefen.

Die Gerüchte, dass es zwischen den beiden gebrodelt haben soll, verneint Huber: "Sicher hat es schwierige und bessere Zeiten gegeben. Jetzt beginnt für uns halt ein neues Kapitel." Die Suche nach einem neuen Partner läuft für den 31-Jährigen auf Hochtouren: "Es gibt eine Wunschoption und einen Plan B. Die Suche ist weder schwer noch leicht, aber bis jetzt ist noch nichts fixiert." Da die Zeit rennt, will der Klagenfurter bis Ende September seine bessere Hälfte an seiner Seite sehen, denn die WM 2017 in Wien ist das erklärte Ziel von Huber: "Das wäre wichtig, dass wir dann die Vorbereitung starten können, um bei der WM bestens aufgestellt zu sein." In Klagenfurt würde Huber gern bleiben, da "die Trainingsbedingungen perfekt sind, aber sollte es notwendig sein, wegzugehen, dann wäre es eine Option".

Neuen Partner im Visier

Auf die Aussage, dass es mit ihm nicht immer unbeschwert war, hat auch Seidl seine Begründung: "Wir sind unterschiedliche Charaktere. Ich bin um einiges jünger. Wir stehen anders im Leben, nehmen Dinge anders wahr. Da ist es schwer, den richtigen Mittelweg zu finden." Die Partnersuche ist auch beim 26-Jährigen voll im Gange: "Mal schauen, wie Doppler/Horst weitermachen. Ich hoffe, dass ich mit einem zusammenspielen kann, sonst muss ich weiterschauen", will Seidl in zwei Wochen eine Entscheidung treffen, denn auch für ihn hat die WM 2017 Priorität.