Die Beratungsstelle wird von der Anti-Rassismus-Organisation ZARA betrieben und bietet den Opfern rechtliche und psychosoziale Beratung. "Unsere Organisation ist auch der stellvertretende Kläger und sorgt dafür, dass Jugendliche nicht namentlich an die Behörden rangehen müssen - das erledigen wir für sie," erklärt Astrid Winkler, Geschäftsführerin von ECPAT Österreich. Wichtig seien auch gleichaltrige Vertrauenspersonen ("Peers"), die sich mit der Problematik von Hass im Netz auskennen.
APA
Beratungsstelle beklagt Online-Hetze gegen Flüchtlinge
Ein halbes Jahr nach ihrem Start hat die "Beratungsstelle #GegenHassimNetz" am Freitag eine erste Bilanz gezogen. Demnach wurden bisher 701 Fälle von Hasspostings, Hetze und Cybermobbing dokumentiert. Am häufigsten würden Muslime und Flüchtlinge attackiert, beschimpft und bedroht - verstärkt aber auch Frauen, so die Betreiber der Beratungsstelle.