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Chronik

Heinrich Schnuderl

Vom Kaplan in Schladming zum Diözesanadministrator.

vor 12 Jahren28. Jänner 2015 um 14:39
Steiermark
Die steirischen Universitäten waren jahrzehntelang das Arbeitsumfeld von Heinrich Schnuderl: Von 1970 bis 1982 war er Hochschulseelsorger in Leoben und von 1982 bis 1997 in Graz.
Seine Kaplanszeit im evangelisch dominierten Schladming führten ihn schon früh zum Thema Ökumene - bis heute eines seiner Anliegen. Immer wieder traf er sich der katholische Priester dafür auch mit dem evangelischen Superintendenten Hermann Miklas.
Heinrich Schnuderl knüpfte aber auch Kontakte hin zu anderen Religionen: Hier mit Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg beim zehnjährigen Gedenken an die  Wiedererrichtung der Synagoge in Graz.
Seinen Höhepunkt fanden diese interreligiösen Bemühungen in der Gründung des Trialog-Forums 2013. Von links: Superintendent Miklas, Ali Kurtgöz von der muslimischen Gemeinde, der Grazer Altbürgermeister Alfred Stingl, Luka Girardi von der jüdischen Gemeinde und Heinrich Schnuderl.
Auch als Grazer Stadtpfarrpropst setzte Schnuderl Zeichen und ließ etwa 2009 ein Kolumbarium auf dem Zentralfriedhof installieren: eine Urnenwand ebenso wie eine Glasscheibe, in die Namen von Toten eingeritzt werden können, die an einem unbekannten Platz begraben wurden.
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