Osttirol

Nach Betreiberwechsel: Stillstand am Flugplatz Nikolsdorf

Unter neuer Betreibergesellschaft steigen Abgänge am Flugplatz Nikolsdorf auch im zweiten Jahr. Geschäftsführer drohte mit Rücktritt.

Bewilligung und Pachtvertrag für Flugplatz Nikolsdorf laufen Ende 2016 aus. Geschäftsführer Wolfgang Steiner wartet auf Aktivitäten des Planungsverbandes © EGGER
 

Das erste Jahr unter neuer Betreibergesellschaft war für den Flugplatz Nikolsdorf kein Erfolg. 2015 blieb unterm Strich ein Abgang von 35.000 Euro. Für 2016 sieht es nicht besser aus. Geschäftsführer Wolfgang Steiner rechnet mit einem saftigen Verlust von rund 40.000 Euro.

„Die Betreibergesellschaft hat bisher keine wesentlichen Änderungen herbeigeführt. Die Einnahmensituation für den Flugplatz hat sich gegenüber 2015 nicht gebessert“, klagt Steiner.

Wolfgang Steiner., Geschäftsführer der Betreibergesellschaft Flugplatz Nikolsdorf-Lienz, kritisisiert, dass er vom Planungsverband nicht informiert wird Foto © RUGGENTHALER

Die „neue“ Betreibergesellschaft ist mehrheitlich in öffentlicher Hand (26 Prozent Gemeinden des Planungsverbandes Lienzer Talboden, 25 Prozent Tourismusverband Osttirol-TVBO). Sie löste den Tourismusverband als Erhalter, Pächter und Betreiber Anfang 2015 ab.

Damals hieß es: „Alles wird besser.“
Doch: Die Stammeinlage der Gesellschafter von 100.000 Euro, die Startkapital für Steiner war, schrumpft durch die Abgänge. Und Gemeinden wie TVBO haben keine Nachschusspflicht.

Fristen laufen aus

„Der Planungsverband ist Flugplatzentwickler“, sagt Steiner. Dort rede man zwar von einem tollen Konzept, er kenne es aber nicht. Besagtes Konzept soll dem Grundbesitzer Bernhard Astner in den nächsten drei Wochen vorgelegt werden – für einen neuen Pachtvertrag, denn der bestehende läuft am 31. 12. 2016 ebenso aus wie die Fristerstreckung für die Sanierung des Platzes zur weiteren Nutzung. Die geschätzten Kosten: 440.000 Euro.

Josef Mair, Obmann des Planungsverbandes, auf Finanzen und Konzept angesprochen, sagt: „Ich bitte um Verständnis, aber ich kann noch nicht sagen, was wir vorhaben.“

Steiner ist inzwischen ziemlich desillusioniert: Er hat den Gesellschaftern schon mehrmals mit Rücktritt gedroht.

MICHAELA RUGGENTHALER

Kommentare (4)

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latisana
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Für den

Airbus 380 ausbauen. Dann reicht eine Landung pro Jahr!

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wichtschass
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Nikolsdorfer Flugplatz

Wie gross posaunte einst ein Obmann des TVBO in die Welt hinaus,es werden die Flieger kommen,vom Durst über Hella bis zum Liebherr......was ist geblieben..NICHTS !!!Und in sog. Verbänden sitzen immer nur diejenigen welche fürs breitsitzen des werthen Hinterteils kassieren ohne etwas bweiterzubringen,Hauptsache die eigenen Taschen werden gstopft.......

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HuiBuh11
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„Ich bitte um Verständnis, ich kann noch nichts sagen...“, das sagt der Mair Sepp seit Jahren, in allen Funktionen, in denen er noch sitzt oder bisher gesessen ist!
Wenn man will, dass etwas verzögert, verschlafen, „ausgesessen“ oder gar verhindert wird und mit Sicherheit nichts mehr weitergeht, dann gilt das Motto: „Nicht verzagen, brauchst nur den Mair Sepp zu fragen, der wird das dann schon weiter vertagen...“

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Dolomiten
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Josef Mair = Stillstand

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