SkigebieteDie ersten Schneemacher „spuckten“ schon im Oktober

Am Thurntaler und im Großglockner-Resort „fiel“ schon der Kunstschnee. Heinz Schultz macht aus Start der Beschneiung ein Geheimnis.

Auf der Bergstation des Großglockner-Resort Kals-Matrei waren die Schneekanonen bereits im Einsatz
Auf der Bergstation des Großglockner-Resort Kals-Matrei waren die Schneekanonen bereits im Einsatz © KK/Schultz-Gruppe
 

Das Tief „Karl“ ließ es am Montag in Osttirol bis in die Täler schneien. Über die Berge und die heimischen Skigebiete hüllte es eine schöne Schneedecke. Eine Basis für den Skiwinter ist gelegt. Doch schon bevor der Naturschnee fiel, spuckten in einzelnen Skigebieten die ersten Schneekanonen künstliches Weiß.

Wo? Das war über Kommunikation mit Liftbetreiber Heinz Schultz nicht leicht eruierbar.„Die Daten um den Start der Kunstschnee-Erzeugung sind interne Daten“, machte er ein Geheimnis aus den Terminen, an denen er die Schneekanonen einschaltet. Die Webcams in seinen Skigebieten verrieten da mehr. Am 30. Oktober gegen Abend liefen am Thurntaler die Geräte – aufgestellt in Reih' und Glied – auf Hochtouren. Ebenso am Werk waren am 30. Oktober Schneekanonen auf der Bergstation des Großglockner-Resort Kals-Matrei. Nichts hingegen rührte sich im Bereich Brunnalm in St. Jakob.

Bereitschaft in Lienz

Keine idealen Temperaturen, um Schnee zu machen, hatten bis dato laut Vorstand Klaus Hofstätter die Lienzer Bergbahnen. „Wir sind aber bereit“, stellt Hofstätter fest. Er hat kein Problem, über Details zu reden. Der Bergbahnen-Vorstand lässt wissen, dass man sowohl am Hochstein und am Zettersfeld, sobald die Bedingungen passen, gleichzeitig beginnen will: „Die Weltcup-Piste am Hochstein hat aber Priorität“. Dort werden vom Veranstalter für die diesjährigen Damen-Rennen 60 Zentimeter Schneeauflage „gewünscht“. Ansonsten gibt es keine Vorgaben für die Grundlage einer idealen Piste. Hofstätter: „Dem Skifahrer ist egal, ob es 20 oder 50 Zentimeter Maschinenschneeauflage gibt“.

Wenn die Produktion bei den Lienzer Bergbahnen im Vollmodus läuft, sind am Hochstein 60 und am Zettersfeld 150 Schneeerzeuger im Einsatz.

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